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Internetseminar soll Eltern sensibilisieren

Grevesmühlen Internetseminar soll Eltern sensibilisieren

Grevesmühlener Schule Am Wasserturm lädt heute zum Thema Sicherheit im Netz ein.

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Kinder im Netz: Wer bei Facebook Mitglied werden will, muss mindestens 13 Jahre alt sein.

Quelle: oz

Grevesmühlen. Kinder und Eltern sollen in Sachen Internetaktivität vertrauensvoll zusammenarbeiten. Das fordert Egbert Mader, verantwortlich für Mediensicherheit an der Grevesmühlener Schule Am Wasserturm. Um den Eltern mögliche Gefahren im Netz zu zeigen, führt er heute zusammen mit Heike Wilhelm vom Schulamt Schwerin ein Seminar zur Internetsicherheit durch.

Beginn ist um 19 Uhr in der Schule. „Das Seminar richtet sich an alle Eltern, deren Kinder in der Wasserturm-Schule unterrichtet werden“, erklärt Egbert Mader.

Als größtes Problem sieht der Lützower das Cybermobbing. „Hatte man früher Stress mit anderen in der Schule, hatte man spätestens zu Hause seine Ruhe. Das ist heute anders. Man kann jemanden bis ins Kinderzimmer verfolgen“, erklärt er. Im Seminar will Mader den Eltern zeigen, wie man richtig chattet und mit wem man befreundet sein kann beziehungsweise mit wem man es lieber lassen sollte. „Es geht schon los bei Facebook. Hier gibt es eine klare Altersgrenze. Zehnjährige haben hier nichts zu suchen“, sagt er.

Mader weiß auch, wie schnell und leicht man im Internet Daten ausspionieren kann. So sei er bei der Aktualisierung der Daten des Internet-Auftrittes der Wasserturm-Schule zufällig auf brisante Details gestoßen. „Irgendwann hatten die früheren Schüler unterschrieben, dass ihre Daten weitergegeben werden dürfen. Jetzt konnte ich die E-Mail-Verläufe der letzten Jahre lesen. Und das war noch legal“, sagt der Computer-Spezialist. Im Seminar will der Medienexperte die Eltern sensibilisieren, die Zusammenarbeit aus pädagogischer Sicht zu verbessern. „Es geht hier nicht um technische Details. Viele Kinder kennen sich viel besser als die Eltern mit dem Internet aus. Manchmal geht das aber auch schief“, sagt Egbert Mader. Die Kinder ziehen sich seiner Meinung nach dann abends still und heimlich in ihr Zimmer zurück und sagen den Eltern kein Wort darüber, was sie bedrückt. „Spätestens da müssen die Eltern die Situation erkennen und handeln“, fordert Mader. Schnell kann der Computer-Experte den Eltern zeigen, wann, wo und wie lange jemand im Internet mit wem gechattet hat oder welche Seiten das Kind besucht hat. „Die digitale Welt hat einen so großen Raum eingenommen, dass es für die meisten nicht mehr überschaubar ist. Ein Ende ist noch längst nicht absehbar“, erzählt der Lützower.

Das Seminar soll helfen, Ängste von Kindern und Eltern beim Umgang mit dem Internet zu reduzieren und für mehr Vertrauen der Familie untereinander sorgen. „Wir müssen lernen, damit umzugehen und richtig zu reagieren“, fordert Egbert Mader.

 



Maik Freitag

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