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Grevesmühlen Jobcenter-Chef: Es fehlen keine Angebote zur Integration von Flüchtlingen
Mecklenburg Grevesmühlen Jobcenter-Chef: Es fehlen keine Angebote zur Integration von Flüchtlingen
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00:00 23.03.2016

Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer demonstrierten am vergangenen Mittwoch vor dem Sitz der Kreisverwaltung. Sie wollten auf die „Realsituation der Flüchtlinge“ im Landkreis hinweisen. Ihre Kritik bezog sich unter anderem auf lange Wartezeiten auf den Ämtern, unverständliche Bürokratie, fehlende Beratungs- und Integrationsangebote (die OZ berichtete).

Martin Greiner

Martin Greiner, Geschäftsführer des Jobcenters Nordwestmecklenburg, ließ mitteilen, dass er die von der Kreisverwaltung gemachten Botschaften unterstütze. Er verwies zudem auf „die vielfältigen Besprechungen und Veranstaltungen, an denen wir als beteiligte Institutionen präsent waren. Neben den vielfältigen Informationen unterstützen wir das private Ehrenamt und haben auch immer zum Ausdruck gebracht, wie wichtig dieses für die soziale Integration der neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserem Landkreis ist.“

Das Jobcenter Nordwestmecklenburg ist unter anderem für die berufliche Integration der anerkannten Asylbewerber verantwortlich. „Dass Integrationsangebote fehlen sollen, weise ich entschieden zurück!“, erklärte Greiner. „Ein Drittel der aktuell gemeldeten Asylberechtigten befindet sich in Integrationsmaßnahmen, die entweder den Spracherwerb-, die Beschäftigungs- oder Berufsausbildungsaufnahme zur Folge haben. Asylberechtigte mit ausreichenden Sprachkenntnissen werden bereits in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt.“ Es gebe Kooperationsvereinbarungen mit dem Unternehmerverband Nord sowie mit weiteren Verbänden. Sie hätten dazu geführt, dass zahlreiche Praktikumsplätze zur Erprobung und Feststellung der beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten bereitgestellt wurden.

OZ

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