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Jugend rockt für Toleranz am Schweriner See

Gallentin Jugend rockt für Toleranz am Schweriner See

Zweitägiges Festival beginnt am Freitag in Gallentin / Publikum kann sich auf elf Bands freuen

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Die Band „Punishable Act“ steht für Hardrock. Die Berliner spielen seit mehr als dreißig Jahren zusammen.

Quelle: privat

Gallentin. Kaum mehr als eine Zahnbürste brauchen Rockliebhaber am Freitag und Sonnabend, wenn sie am Schweriner See ihre Zelte aufschlagen. Mehr als 60 Plätze für Zelt mit Auto sowie weitere 100 nur für Zelte stehen beim 15. Festival „Jugend rockt für Toleranz“ in Gallentin zur Verfügung.

Elf Bands aus der Region, aus Norddeutschland und aus Spanien bespielen die zwei Bühnen auf der Wiese am Schweriner See. So reisen beispielsweise die „Larrikins“ aus Goldberg an. Punkrock aus Mecklenburg heißt es auch von den Bands „Sides of unpleasant“ aus Grevesmühlen, „Don Kanaille“ aus Gadebusch oder „Fuckingham Palace“ aus Wismar. Spanische Gitarre und funkige Rhythmen kombiniert die Gruppe „Santo Machango“ aus Barcelona. SkatePunk aus Hamburg gibt es ebenso auf die Ohren wie Hardrock aus Berlin. Der Programmablauf ist eng getaktet. Und wenn die Musiker auf der Bühne ihre Instrumente ordnen und einstöpseln, sorgt ein DJ derweil in einem Partyzelt für Stimmung. Einen Teil der Bands haben die Fans von Hardrock, Metal und Punk selbst auf die Bühne gewählt. Es gab Warm-up-Partys, um sich die Gruppen anzuhören. In einer Facebook-Umfrage konnten die Fans des Festivals die Musiker dann auswählen, erklärt Sprecher Thomas Eutin.

Motto des Musikfestivals auch in diesem Jahr: Toleranz. „Toleranz ist das große Motto – gerade in diesen Tagen, wo so vieles durcheinandergeht“, sagt Eutin. Vom Jugendlichen bis zum Rentner sei das Publikum in den vergangenen Jahren vertreten gewesen. „Jung und Alt seien vereint in der Musik“, sagt Eutin. Im vergangenen Jahr feierten laut Veranstalter rund 650 Besucher bei „Jugend rockt für Toleranz“.

Karten gibt es über die Facebook-Seite oder an der Abendkasse.

nb

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