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Junge Brandschützer im Dauereinsatz

Mallentin Junge Brandschützer im Dauereinsatz

Zum vierten Mal schob die Jugendfeuerwehr Stepenitztal am Wochenende einen 24-Stunden-Dienst

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Gemeinsam bekämpfen die jungen Kameraden den Brand eines Holzlagers in Greschendorf. Fotos (4): Dirk Hoffmann

Mallentin. Brand hinter dem Spielplatz in Greschendorf nahe Mallentin: Kaum hatte Maschinist Bernd Meise das Tanklöschfahrzeug an den Einsatzort gesteuert, da schnappten sich die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Stepenitztal Schläuche, Verteiler und Strahlrohre. In wenigen Augenblicken hatten die zwei Löschtrupps alles miteinander verschraubt. Dann hieß es „Wasser marsch“ und das brennende Holzlager wurde gelöscht.

OZ-Bild

Zum vierten Mal schob die Jugendfeuerwehr Stepenitztal am Wochenende einen 24-Stunden-Dienst

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Unser Nachwuchs hat sehr gut mitgemacht. Natürlich gibt es auch immer etwas zu verbessern.“Steffen Nowak,

Jugendwart

„Der gesamte Einsatz dauerte 20 Minuten“, sagte Steffen Nowak nach einem kurzen Blick auf die Uhr. Noch nicht alles lief rund, wie der 37-jährige Jugendwart und seine Stellvertreterin Anja Groth (34) feststellten. Einiges an vorher Geübtem hatten die Kinder vor Aufregung vergessen. Denn für viele war es ihr erster Übungseinsatz gewesen. An richtigen Einsätzen dürfen die jungen Brandschützer noch nicht teilnehmen. Aber alle waren mit Eifer und Engagement dabei. Das traf auf den siebenjährigen Jerome Galltz und die zehn Jahre alte Leah Kintschner, die beide als Melder fungiert haben, ebenso zu wie auf Jessica Schuldt (17) und ihren Bruder Tom (13), die das Strahlrohr hielten und damit auf den Brandherd zielten.

Nach dem Einsatz war die Anspannung aus den Gesichtern der Kinder und Jugendlichen gewichen. Als der Brand gelöscht war, fuhren sie zurück zum Feuerwehrgerätehaus nach Mallentin. Dort hatte Feuerwehrfrau Karina Westphal (41) zusammen mit weiteren fleißigen Helfern für sie ein Abendessen aus Gegrilltem und anderen Leckereien vorbereitet.

Für den Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Stepenitztal bedeutete das aber nicht das Ende eines ohnehin schon sehr aufregenden Tages. Es war nur eine kurze Verschnaufpause für die Jugendwehr. Denn von Freitag zu Sonnabend haben sie sich im 24-Stunden-Dienst befunden. Damit verbunden waren auch mehrere Einsätze. Neben der Brandbekämpfung des Holzlagers in Greschendorf wurden die jungen Brandschützer unter anderem noch zu einem Strohbrand auf dem Acker in Gostorf und einem Verkehrsunfall mit einem Pkw und einem Radfahrer auf dem Dorfplatz in Mallentin gerufen. Außerdem lag zwischen Kirch Mummendorf und Hof Mummendorf ein Baum quer auf der Fahrbahn. Mit einer Bügelsäge machte sich der Nachwuchs daran, den Baum in mehrere Teile zu sägen und abzutransportieren. Neben den Einsätzen bekamen die Kinder und Jugendlichen auch theoretischen und praktischen Unterricht. Dabei wurden sie auf die bevorstehenden Einsätze vorbereitet und mit dem Umgang von Leitern vertraut gemacht. Für ihren 24-Stunden-Dienst hatten die jungen Kameraden auch Bettzeug mitgebracht. Sie übernachteten im Jugendclub, der sich ebenfalls in dem Mehrzweckgebäude in Mallentin befindet. Darauf hatten sie sich im Vorfeld besonders gefreut. Da wussten sie noch nicht, dass DJ Marco Jaster (37), selbst seit vielen Jahren Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Stepenitztal, Musik zu einer Disco auflegte.

„Ich bin zufrieden. Unser Nachwuchs hat sehr gut mitgemacht. Natürlich gibt es auch immer noch etwas zu verbessern“, zog Jugendwart Steffen Nowak ein positives Fazit. Vor etwa fünf Jahren hatte er zufällig auf Facebook gesehen, dass andere Wehren 24-Stunden-Dienste durchführen. Für ihn war es Grund genug, das auch in seiner Wehr einmal auszuprobieren. Zuerst waren die Kinder und Jugendlichen dann aber nur zwölf Stunden im Einsatz. Seit 2013 ist es jetzt einmal im Jahr ein ganzer Tag, an dem sich die Nachwuchs-Brandschützer im Dienst befinden.

Nach dem neuerlichen Erfolg soll es nach Aussage von Nowak auch 2017 einen 24-Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehr Stepenitztal geben. Dann wieder mit einer Überraschung. So wie 2016, als es eine Disco gab.

Dirk Hoffmann

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