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Junge Lesemeister unterhalten das Publikum

Schönberg Junge Lesemeister unterhalten das Publikum

Die Regionale Schule mit Grundschule Schönberg fördert mit einem Vorleseband die Lust auf Texte.

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Lehrerin Jana Hamann übergibt Lesemappen an Schüler der Regionalen Schule mit Grundschule Schönberg.

Quelle: Steffen Oldörp

Schönberg. Wie gut können die Schüler an der Regionalen Schule mit Grundschule in Schönberg lesen — das haben die Jungen und Mädchen der vierten, fünften und sechsten Klasse am Freitagabend unter Beweis gestellt. In diesen Klassen hat die Schule die „Lesemeister“ ermittelt. Beim Vorleseabend durften also nur die Besten ihr Lieblingsbuch vor großem Publikum vorstellen und vortragen. „Wir wollen damit die Lesekompetenz und die Leselust der Schüler stärken“, erklärt Lehrerin Jana Hamann.

Eine, die schon ziemlich gut lesen kann und bei der Lesenacht dabei war, ist Nele Schulze. Die Zehnjährige aus der 4b hat ihren Zuhörern einen Einblick in das Buch „Die verflixte Rechenaufgabe“

gegeben. Darin geht es um einen Jungen, der 28 geteilt durch sieben nicht ausrechnen kann. Der Vater versucht ihm zu helfen. Mit lustigen Beispielen. Nele Schulze ist von dem Buch begeistert. „Es ist lustig, aber auch etwas komisch“, sagt sie, was kein Wunder ist, denn Komiker Otto Waalkes hat es geschrieben.

Um in Zukunft auch den leseschwächeren Jungen und Mädchen mehr zu helfen, hat die Schule mit dem Vorleseabend das Projekt „Lesen macht stark“ ins Leben gerufen. „Wir wissen, dass es nicht nur gute Leser in den Klassen gibt. Mit diesem Projekt wollen wir die Schüler erreichen, die noch nicht besonders gut lesen können und die Texte nicht so gut verstehen“, sagt Jana Hamann. Unterstützt wird das Projekt durch das Bildungsministerium des Landes. Lehrer seien dafür extra ausgebildet worden, erzählt die Lehrerin. In den Lesemappen gibt es Themen mit kurzen Geschichten. „Die Texte sind besonders kurz und leicht verständlich, sodass auch schwächere Schüler alles erfassen können“, sagt die Deutschlehrerin. Ob die Jungen und Mädchen die Texte tatsächlich verstanden haben, verrät ein sogenannter Auswertungsbogen.

Die Mappen habe das Kultusministerium erstellt, sagt Schulkoordinatorin Ines Kleinfeld. Die an der Schönberger Schule Verantwortliche für das landesweite Projekt ist Jana Hamann, die neben Deutsch auch Geschichte unterrichtet, zusätzlich nun auch „Lesecoach“ ist.

Bislang seien vor allem leseschwache Schüler durch das „Sieb“ gefallen, erklärt Kleinfeld, weshalb sich die Schule entschlossen hat, bei dem Projekt mitzumachen. „Um jetzt alle zu erreichen, hat man Ordner geschaffen, mit denen die Schüler arbeiten können.“ Das Hauptaugenmerk soll dabei nach Aussage von Jana Hamann auf das stille Lesen von Schülern der fünften und sechsten Klasse gelegt werden.

 



Steffen Oldörp

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