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Grevesmühlen Kalkhorst plant Investitionen für 2018
Mecklenburg Grevesmühlen Kalkhorst plant Investitionen für 2018
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00:00 09.12.2017
Kalkhorst

Die Gemeinde Kalkhorst wird im kommenden Jahr erneut in ihre Infrastruktur investieren. Im Bauausschuss erklärte Bürgermeister Dietrich Neick (FWK) einige Punkte aus der Investitionsplanung.

„„Die Finanzie- rungen sind gesichert und die Eigenanteile können wir alle aufbringen. Nur fürs Minimare müssen wir einen Kredit aufnehmen.“Dietrich Neick, Bürgermeister Kalkhorst

Das größte anstehende Projekt ist der Bau des kleinen Erlebnisparks Minimare in Kalkhorts Ortszentrum. „Wir erwarten den Fördermittelbescheid im ersten Quartal“, sagte Neick. Dann könne mit dem Bau der Außenanlagen und des Parkplatzes begonnen werden. Insgesamt sollen Bau und Planung des Minimare etwa 6,4 Millionen Euro kosten. Die Gemeinde erhofft sich Fördermittel über 90 Prozent der Summe.

Im kommenden und darauffolgenden Jahr soll auch das Gebäude des Parks mit Veranstaltungssaal, Ausstellungs- und Museumsräumen sowie einer Etage mit einem großen Indoor-Spielbereich entstehen. Dafür soll das alte Gutshaus an der Hauptstraße für einen Neubau abgerissen werden. Für den Bau werden etwa 3,2 Millionen Euro veranschlagt.

Eine große Investitionssumme steht auch für die Umleitung des Kolonnenwegs bei Warnkenhagen im Plan für das kommende Jahr. Aber die Gemeinde Kalkhorst muss nur etwa 45000 Euro der 1,5

Millionen Euro Baukosten tragen. Etwa 1,3 Millionen Euro kommen vom Wirtschaftsministerium, 123000 Euro steuert das Innenministerium bei. „Mittwoch wurde dort mit den Arbeiten angefangen“, informierte Dietrich Neick. „Mit dem Lückenschluss wird eventuell auch noch im Winter begonnen“, fügte der Bürgermeister hinzu.

Weitere größere Projekte sind der ländliche Wegebau zwischen Kalkhorsts Ortsteil Neuenhagen und dem benachbarten Harkensee. 1,4 Millionen Euro werden dafür veranschlagt. „Es war ein gewaltiger Kampf, die Fördermittel zu bekommen“, sagte Neick im Bauausschuss. Laut der Investitionsplanung bekommt Kalkhorst jetzt 1,26 Millionen Euro gefördert, so dass sie selber noch 140000 Euro aufbringen muss.

Weitere Baumaßnahmen, die 2018 und zum Teil 2019 umgesetzt werden sollen, beziehen sich auf den Bau oder Ausbau weiterer Wege. Dazu zählen die Betonspurbahn von Dönkendorf nach Rankendorf und ein Weg durch den Lenorenwald. Für einen Radweg von Neuenhagen nach Klein Schwansee sollen im Januar Fördermittel beantragt werden, da dort mit Kosten von etwa 430000 Euro zu rechnen ist.

Außerdem hatten sich Kinder aus Kalkhorst einen Radweg aus ihrem Ort nach Groß Schwansee gewünscht und dafür beim Bürgermeister vorgesprochen. Die Gemeinde möchte diesem Wunsch nachkommen. Die Kosten werden im sechsstelligen Euro-Bereich liegen.

Mit Unterstützung von Fördergeld soll auch die Bushaltestelle in Warnkenhagen erneuert werden. Sie kostet etwa 20000 Euro, wobei 15000 Euro Fördermittel erwartet werden. Allerdings müssen in dem Zusammenhang die Wertstoffcontainer in dem Ortsteil umgesetzt werden. Sie stehen dort, wo die Bushaltestelle aufgebaut werden soll. Die Umsetzung der Container muss also noch in den Investitionsplan aufgenommen werden.

Grundsätzlich könne die Gemeinde die geplanten Investitionen gut umsetzen. „Die Finanzierungen sind gesichert, und die Eigenanteile können wir alle aufbringen“, sagte Dietrich Neick. Lediglich für die große Investition in den Park Minimare müsse Kalkhorst einen Kredit aufnehmen.

Malte Behnk

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