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Grevesmühlen Kampf gegen 3000 Stufen und brennende Schenkel
Mecklenburg Grevesmühlen Kampf gegen 3000 Stufen und brennende Schenkel
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00:00 14.10.2017
Volker Janzer, Christian Warobiow, Holger Bade und Chris Spatta (v. l.) zeigen in Schönberg ihre Urkunden vom Skyrun in Düsseldorf. Quelle: Foto: Oldörp
Schönberg

Platz elf von 256 Mannschaften: Das ist das Ergebnis für Christian Warobiow (27) von der Feuerwehr Schönberg und Volker Janzer (20) von der Feuerwehr Hohen Viecheln beim 10. Firefighter Skyrun in Düsseldorf. „Mit dem Ergebnis sind wir hochzufrieden“, sagt Christian Warobiow. Er erläutert: „So weit sind wir noch nie gekommen. Auch über die Zeiten sind wir happy, denn wir sind über alle fünf Runden konstantes Tempo gelaufen.“

Während der Schönberger Warobiow schon zum sechsten Mal beim Skyrun mitgemacht hat, war es für Janzer eine Premiere. Er sagt: „Ich wusste, dass die Schönberger sehr sportlich sind. Sie haben mich überzeugt, da mal mitzumachen.“

Der Treppenlauf in Düsseldorf ist ein Vergleich unter Feuerwehrleuten. Das Ziel: die 25. Etage des Arag-Towers möglichst schnell zu erreichen. Der Weg dorthin führt über 3000 Stufen. Das Besondere:

Warobiow, Janzer und die anderen Feuerwehrleute tragen eine komplette Feuerwehrschutzausrüstung. Hinzu kommt ein Atemschutzgerät auf dem Rücken. Insgesamt sprinten die Brandschützer mit zusätzlichen 22 Kilogramm bis zur Aussichtsplattform des Arag-Towers.

In der ersten Runde war die Zeit entscheidend. In 5 Minuten und 38 Sekunden schafften Warobiow und Janzer die zweite Runde. Damit zählten sie zu den besten 128 Teams, die sich für K.O.-Runde qualifizierten. Das heißt, jetzt war es für die Feuerwehrleute aus Nordwestmecklenburg kein Wettlauf mehr gegen die Zeit. Es folgten zeitgleiche Starts in parallelen Treppenhäusern gegen andere Feuerwehrmannschaften aus ganz Deutschland. Gegen die Freiwillige Feuerwehr aus Volkmarsen kein Problem. Das Duo gewann in 5 Minuten, 32 Sekunden. Sechs Sekunden länger brauchten Warobiow und Janzer gegen das Team der Feuerwehr aus Ense-Höigen. Sogar die Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven hatte gegen die Nordwestmecklenburger (5,46 Minuten) keine Chance. Für Warobiow und Janzer eine gute Leistung, die jedoch mit Schmerzen verbunden war. „Ab der zehnten Etage brennen die Oberschenkel wie die Hölle“, erzählt Warobiow. Aber man wollte sich und den Partner ja nicht enttäuschen, wollte soweit wie möglich kommen. „Deshalb haben wir die Schmerzen auf uns genommen“, erzählt der 27-Jährige. Im Achtelfinale war für ihn und Janzer jedoch Schluss. Mit einer Zeit von 5,51 Minuten unterlagen sie dem Team der Berufsfeuerwehr Düsseldorf.

Steffen Oldörp

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