Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Grevesmühlen Kirchendieb gestellt und Bürgerpreis bekommen
Mecklenburg Grevesmühlen Kirchendieb gestellt und Bürgerpreis bekommen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 23.02.2015

„Willst du froh und glücklich leben, lass‘ kein Ehrenamt dir geben.“ Diese „Weisheit“ trifft nicht auf Gägelow zu. In der Gemeinde gibt es viele Frauen und Männer, die Veranstaltungen vorbereiten, Feste gestalten und sich als Arbeitgeber um das Wohl ihrer Mitarbeiter und Kunden sorgen. Einige Engagierte bekamen jetzt Preise. Über die Ehrung „Unternehmer des Jahres“

freute sich Reinhard Siedenschnur (66) aus Stofferstorf. Den Bürgerpreis der Gemeinde gab es während des Jahresempfangs der Interessengemeinschaft WIR (Wirtschaft in Gägelow) und der Gemeinde für Elke Küssner (57) aus Gressow und Volker Schwarz (47) aus Weitendorf.

Die drei Ausgezeichneten bringen sich in der Gemeindevertretung ein. „Reinhard Siedenschnur ist jemand, auf den man sich immer verlassen kann“, sagte Laudator und WIR-Vertreter Alexander Fenner am Freitagabend im Wyndham Garden-Hotel. Der Chef einer Installationsfirma in Stofferstorf habe sein Unternehmen ausgebaut und sei in der Gemeinde geschätzt. Elke Küssner, Mitarbeiterin des Arbeiter-Samariter-Bundes, unterstützt bei der Vorbereitung und Durchführung vieler Feste. Simone Oldenburg vom Sozialausschuss überreichte ihr neben einer Urkunde ein gelbes T-Shirt mit der Aufschrift „Elkes mobiler Hilfsdienst“. Volker Schwarz pflegt unter anderem das Denkmal für die Kriegsopfer, Gräber und den Pfarrgarten in Proseken und arbeitet im Kirchengemeinderat mit. Der Jäger machte im Sommer vergangenen Jahres einen besonderen Fang: Schwarz konnte einen Dieb, der in die Prosekener Kirche und weitere Gotteshäuser eingebrochen war, auf frischer Tat stellen (OZ berichtete).

„Die Gemeinde Gägelow besticht durch ihre Gemeinschaft, aber auch durch ihre Arbeitgeber. Hier wirtschaftet keiner alleine, man stimmt sich ab“, lobte Landrätin Kerstin Weiss (SPD). Dies führe zu einer positiven Entwicklung. Für Uwe Wandel (Liste SPD) ist es wichtig, bodenständige Leute zu haben, „die sich hier verwurzelt fühlen und sich engagieren“. Der Gägelower Bürgermeister hofft, dass in Zukunft die Ausweisung weiterer Wohngebiete in der Gemeinde möglich sein werde. Als nächstes sei das Gebiet Proseken-Süd an der Reihe. In Richtung Wismar sagte Uwe Wandel: „Wir müssen weiter zusammenwachsen und uns zusammen entwickeln.“ Sein Kollege aus der Hansestadt, Thomas Beyer (SPD), verwies auf die Stadt-Umland-Vereinbarung und das Einzelhandelskonzept und betonte vor den etwa 80 Gästen des Empfangs: „Die Erfahrung lehrt, dass es immer besser ist, miteinander zu reden, statt übereinander.“

Auch Jörg Denecke von der Interessengemeinschaft WIR bekräftigte, dass es wichtig ist, an einem Strang zu ziehen. Der Möbelhaus-Geschäftsführer äußerte die Hoffnung, dass sich Gägelower Firmen, auch Dienstleister und Handwerksbetriebe, bald mit einem gemeinsamen Internetauftritt präsentieren. „So können wir unser Gewerbegebiet, das 2016 schon 25 Jahre alt wird, weiter nach vorne bringen und fit für die Zukunft machen“, sagte Denecke. Die Gespräche wurden später am Büfett und im kleineren Kreis fortgesetzt.



Norbert Wiaterek

Mit einem Konzert bedankte sich die Musikschule für die Unterstützung des Projektes mit der Mosaikschule der Diakonie.

23.02.2015

Kreisfeuerwehrverband Nordwestmecklenburg zieht zwar positive Bilanz, steht aber vor schwieriger Zukunft.

23.02.2015

Ab Freitag, 27. Februar, ist im Phantechnikum an der Lübschen Burg in Wismar die Sonderausstellung mit dem Titel „Privilegierte Lager?

23.02.2015
Anzeige