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Kirchgemeinde Diedrichshagen hat die Wahl

Diedrichshagen Kirchgemeinde Diedrichshagen hat die Wahl

Sieben Kandidaten haben sich aufstellen lassen / Die Entscheidung fällt im November

Diedrichshagen. Die Kirchgemeinde Diedrichshagen wählt einen neuen Gemeinderat. Welchen Stellenwert dieser hat, unterstreicht Maria Harder, Pastorin in den Kirchgemeinden Grevesmühlen und Diedrichshagen: „Die letzte Entscheidung liegt immer beim Kirchengemeinderat. Dem muss sich sogar der Pastor beugen.“

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Sieben Kandidaten haben sich aufstellen lassen / Die Entscheidung fällt im November

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Kirchgemeinde und Rat

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Diedrichshagen umfasst Boienhagen, Diedrichshagen, Kastahn, Rüting, Schildberg, Sievershagen, Upahl und Vierhausen. Sie ist verbunden mit der Kirchengemeinde Sankt Nikolai Grevesmühlen.

Ein Kirchgemeinderat ist die leitende und vollziehende Behörde der Gemeinde. Er fördert das kirchliche Leben in der Gemeinde und hat die Aufsicht über die Amtsführung der Pastoren.

Sieben Kandidaten haben sich aufstellen lassen – drei von ihnen engagieren sich bereits im Kirchgemeinderat Diedrichshagen, vier wären neu dabei. Sechs Kandidaten können gewählt werden. Die entsprechenden Kreuze können am Sonntag, 20. November, von 10 bis 13 Uhr in der Kirche in Diedrichshagen gemacht werden. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchengemeinde Diedrichshagen ab einem Alter von 14 Jahren. Auch eine Briefwahl ist möglich. Die Unterlagen gibt es bei der Kirchgemeinde Grevesmühlen.

Ein echtes Urgestein im Kirchgemeinderat von Diedrichshagen ist Dieter Schwarz. Seit mittlerweile 48 Jahren arbeitet der heute 73-Jährige in dem Gremium mit. Dort engagiert er sich als zweiter Vorsitzender und hat sich für die nächsten sechs Jahre dauernde Legislatur auch wieder als Kandidat aufstellen lassen. Ebenfalls sehr lange, nämlich seit 1992, arbeitet Doris Rudoll in dem Rat mit. „Ich finde es schön, dass es im Dorf eine Kirche gibt und ich möchte mich in dieser Arbeit gerne weiterhin einbringen“, sagt die 58-jährige Tagesmutter aus Sievershagen. Erneut kandidiert auch Dorothea Meyer-Bothling, die Ehefrau des ehemaligen Pastors Jochen Meyer-Bothling. „Von Kindheit an hatte ich mit der Kirche zu tun. Es liegt mir sehr am Herzen, dass es weitergeht“, so die 69-Jährige.

Erfahrungen in der Arbeit einer Kirchengemeinde bringen auch die mit ihren Familien ebenfalls in Diedrichshagen lebenden Anke Bruders (45) und Ute Stein (52) mit. Anke Bruders arbeitete zuvor im Kirchengemeinderat Sternberg und Ute Stein im Kirchengemeinderat Damshagen mit. Ihnen ist ebenso wie dem 32-jährigen Hendrik Peters sehr daran gelegen, dass das Leben in und mit der Kirche aufrechterhalten bleibt. Peters, der mit seiner Frau und den beiden Kindern in Sievershagen lebt, tritt zwar das erste Mal als Kandidat an, er fühlt sich der Kirche aber von Kindheit an verbunden.

Hendrik Peters will anstelle seines Vaters Wolfgang, der viele Jahre im Kirchengemeinderat tätig war und auf eine erneute Kandidatur verzichtet, antreten.

Die Kirchengemeinde Diedrichshagen stärken und für die Wahrung ihrer Eigenständigkeit eintreten, dazu möchte auch Ines Oldenburg ihren Beitrag leisten. Für die 47-Jährige aus Diedrichshagen, die in einem Pflegeheim in der Hansestadt Wismar arbeitet, ist es ebenfalls die erste Kandidatur für den Kirchengemeinderat.

Dirk Hoffmann

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