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Kleine Läden in der Sackgasse brauchen Werbung

Klütz Kleine Läden in der Sackgasse brauchen Werbung

Gewerbetreibende in Klütz (Landkreis Nordwestmecklenburg) fordern einen Wegweiser zu ihrer versteckten Straße. Die Stadt will aber weniger Schilder im Zentrum.

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Die kleine Sackgasse Im Thurow geht vom Klützer Marktplatz ab. Gewerbetreibende fürchten, nicht gefunden zu werden.

Quelle: Malte Behnk

Klütz. Die Innenstadt von Klütz in Nordwestmecklenburg ist den Politikern besonders wichtig. Viele historische Gebäude sind aufwendig saniert worden. Doch eine der ältesten Straßen mit besonders schönen Häusern entdecken viele Gäste bei der Durchfahrt gar nicht – manche Navigationsgeräte sollen die Adresse „Im Thurow“ auch nicht kennen.

Dabei gibt es in der Straße nicht nur das Literaturhaus „Uwe Johnson“, das an der Einmündung in die Sackgasse noch gut zu sehen ist. Dort hat sich auch attraktives Gewerbe angesiedelt. Der Galerie, dem neuen Laden für Kosmetik und Geschenke, einem neuen Yogazentrum und der Staudengärtnerei fehlt aber ein markanter Wegweiser, wie es ihn für andere Sehenswürdigkeiten in der Stadt bereits gibt.

Doch Schilder sind in der Stadt Klütz ein seit fast zwei Jahren diskutiertes Problem. Aus Sicht des Stadtplaners Werner Peters und der Stadtvertreter könnte das Stadtbild durch zu viel und zu große Werbung gestört werden. Daher arbeitet die Stadt an einer Satzung für Werbung im Stadtkern. Das bedeutet, das Schilder eigentlich verschwinden sollen.

Die Situation kennt Peter Maerz, der Vorsitzende des Handwerker- und Gewerbevereins Klützer Winkel. „Diese kleine Gasse muss beworben werden“, sagt er. Auch Stadtvertreter Peter Ellenberg unterstützt die Gewerbetreibenden aus der Sackgasse. „Was unterscheidet den Kaffeebrenner und den Schmetterlingspark vom Thurow? Beides sind private Gewerbe aber eben auch Sehenswürdigketen“, argumentiert Ellenberg.

Allerdings gibt es auch den Einwand des Klützer Bürgermeisters Guntram Jung (CDU), dass mit einer besseren Ausschilderung neue Probleme auf die Gewerbetreibenden Im Thurow und die Stadt zukommen können. Jung hatte gefragt, wo die Autos der Kunden bleiben sollten, wenn es eine bessere Beschilderung geben würde. Im Thurow gibt es nämlich kaum Parkplätze.

Malte Behnk

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