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Klütz will Bauherren belohnen

Klütz Klütz will Bauherren belohnen

Fünf Sanierungen und ein Neubau sollen im September Preise erhalten

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Die alte Schule an der Boltenhagener Straße ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Sanierung. Das lobt auch Stadtplaner Werner Peters.

Quelle: Fotos: Malte Behnk

Klütz. Seit der Wende sind in der Stadt Klütz viele Häuser liebevoll saniert worden. Wie schon im Jahr 2005 möchte die Stadt in diesem Jahr noch einmal Hausbesitzer belohnen, die mit viel Arbeit und Geld ihr Haus herausgeputzt haben. Am 8. September sollen daher fünf Bauherrenpreise für Sanierungen im Stadtzentrum und ein Sonderpreis für einen besonders gelungenen Neubau verliehen werden.

OZ-Bild

Fünf Sanierungen und ein Neubau sollen im September Preise erhalten

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Bei einem Rundgang durch die Stadt haben Stadtplaner Werner Peters, Bürgermeister Guntram Jung und Vertreter des Bauausschusses eine Liste von 21 Vorschlägen erstellt, aus der eine fachkundige Jury am 8. September die Gewinner ermitteln soll.

„Ich finde es wichtig, dass wir würdigen, dass etwas schön gemacht wurde, das fast zerfallen war“, sagte die Bauausschussvorsitzende Antje Zimmer. Unter anderem nannte sie den Lokschuppen am Bahnhof ein Beispiel für die Rettung eines schönen Gebäudes.

Werner Peters hob unter anderem das Haus Im Thurow 5 beim Rundgang hervor. „Dort ist fast alles mit Lehm gemacht. Innen ist alles verputzt“, sagte er. „Das ist schon eine sehr gute Sanierung. Es wäre auch schön, wenn die Besitzer beim Tag des offenen Denkmals mitmachen würden“, sagte Peters. Im Schulweg nahm die Gruppe zu bereits vorher notierten Vorschlägen auch den Ferienhof mit in die Auswahl.

Er war in der DDR Ferienlager des VEB Filmfabrik Babelsberg und wurde von seinem jetzigen Besitzer saniert, um unter anderem Jugendgruppen eine günstige Unterkunft zu bieten. Am Ende des Schulwegs an der Ecke zur Boltenhagener Straße lobte Peters ein großes Sanierungsprojekt – die alte Schule. „Da ist sehr viel schön dran gemacht worden, auch innen“, sagte der Stadtplaner. Noch nicht ganz fertig war beim Rundgang die Fassade des früheren kaiserlichen Postamts. „Es wird aber bis zur Preisverleihung fertig, deshalb sollten wir es auch mit vorschlagen“, so Peters.

In der Bahnhofstraße gab es kaum ein Haus, dessen Sanierung der Gruppe beim Rundgang nicht gefiel. Den Bahnhof selber nahmen sie als komplettes Ensemble auf. Außerdem sind mit der „Villa Caroline“

und der Villa mit der Hausnummer 1 in der Bahnhofstraße zwei Häuser unter den Vorschlägen, die einem Besitzer gehören.

„Im Bauausschuss war der Vorschlag gekommen, dass auch gelungene Neubauten mit einem Sonderpreis gelobt werden könnten“, erinnerte Antje Zimmer. Als Vorschlag wurde daraufhin das Haus 54a an der Rudolf-Breitscheid-Straße aufgenommen.

Nachdem die Arbeitsgruppe sich auf 21 Gebäude aus dem Stadtzentrum festgelegt hatte, beginnt nun die Arbeit für Stadtplaner Werner Peters. Er wird Kontakt zu den Hausbesitzern aufnehmen, damit sie ihm Unterlagen, Informationen und Bildmaterial von den Sanierungsarbeiten liefern. Nicht zuletzt sollen sie auch einverstanden sein, in die Liste zur Preisverleihung aufgenommen zu werden. Mit den Unterlagen soll dann die Jury am 8. September in Schloss Bothmer die Gewinner ermitteln.

Alle vorgeschlagenen Objekte

21 Vorschläge für fünf Bauherrenpreise und einen Sonderpreis:

Schloßstraße: Hausnummer 6, Hausnummer 29, Hausnummer 30, Hausnummer 35 Bahnhofstraße: Hausnummer 1, Hausnummer 3, Hausnummer 4 Rudolf-Breitsch.-Str.: Hausnummer 12, Hausnummer 14, Hausnummer 56 Im Thurow: Hausnummer 5, Hausnummer 6, Hausnummer 14 Boltenhagener Straße: Hausnummer 18 Wismarsche Straße: Hausnummer 34, Hausnummer 31 Predigerstraße: Hausnummer 9 Neuer Weg: Hausnummer 8 Schulweg: Hausnummer 3, Hausnummer 4 Vorschlag Sonderpreis: Rudolf-Breitscheid-Straße 54a Fotos und Informationen über die Sanierungen werden in einer Ausstellung am 8. September in Schloss Bothmer gezeigt.

Preisverleihung um 19 Uhr am 8. September in Schloss Bothmer.

Malte Behnk

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