Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Kommt die Promenade auf den Dünen?

Boltenhagen Kommt die Promenade auf den Dünen?

Im Kurbetriebsausschuss von Boltenhagen wurde das planerische Konzept für die Dünenpromenade vorgestellt. Rettungstürme und Strandhäuschen werden in jedem Fall von ihren alten Standorten verschwinden.

Voriger Artikel
Geisterfahrerin auf A20 tödlich verunglückt: Mann verletzt
Nächster Artikel
Endlich: Grevesmühlener Tafel öffnet am 2. Juni

Können in Boltenhagen bald Ostseebad-Gäste und Einheimische direkt mit Blick auf das Wasser flanieren?

Quelle: Annett Meinke

Boltenhagen. Seit 2012 wird im Ostseebad Boltenhagen ein Projekt geplant, an dem sich die Geister scheiden – die Dünenpromade. Die einen wollen das Bauwerk unbedingt. Es wäre das einzige seiner Art an der Ostsee und würde Gästen und Einheimischen erlauben, 90 Zentimeter über der Düne mit Blick auf das Wasser zu flanieren. Andere wiederum sehen in der Unternehmung vor allen Dingen Geldverschwendung, die ihrer Ansicht nach besser in das bereits Bestehende investiert werden sollte.

Bernd Opfermann vom Büro b&o-Ingenieure, der von der Gemeinde Boltenhagen mit den Planungen beauftragt wurde, sprach auf der vergangenen Kurbetriebsausschusssitzung und stellte den Stand der Dinge vor. „Wir haben endlich alle wasserrechtlichen Genehmigungen und auch alles andere ist auf dem Weg. Es könnte im Herbst mit dem ersten Bauabschnitt losgehen“, verkündete Opfermann erleichtert. Dazu waren viele Abstimmungen und Gespräche mit den Behörden, unter anderem mit den Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umland (StÄLU) notwendig.

Kritisch wurde es, als Opfermann davon sprach, dass alle Strandhäuschen nicht nur vorübergehend für die Zeit der Bauarbeiten der Promenade von ihren Standorten verschwinden müssen – sondern generell neu gebaute Strandhäuser an neuen Standorten, landseitig der Dünenpromenade entstehen werden. „Lediglich die ebenfalls neu zu bauenden Rettungstürme der DLRG dürfen noch seeseitig zur Dünenpromenade stehen.“

Kurdirektorin Claudia Hörl machte, was das angeht, jedoch ganz klar: „Die Strandhäuser und die alten Rettungstürme werden in jedem Fall von ihren derzeitigen Standorten verschwinden. Das StÄLU lässt sie dort nur noch stehen, weil wir die Dünenpromenade planen.“

Das Projekt mit einem derzeitig geschätzten Kostenumfang von 4,2 Millionen Euro ist zu 70 Prozent förderfähig, wie Kurdirektorin Hörl den Ausschussmitgliedern noch mit auf den Weg gab. „Kommt die Dünenpromenade nicht, weil sich die Gemeindevertretung doch noch dagegen entscheidet, dann müssen wir dennoch in jedem Fall Geld in komplett neue Strandhäuser und Rettungstürme investieren – nur dann ohne Förderung“, so Hörl.

Annett Meinke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Boltenhagen
Turm 2 an der Boltenhagener Seebrücke: Bis das Geländer repariert ist, können dort keine Rettungsschwimmer Wache halten.

Am vergangenen Wochenende brach das Geländer des Wachturmes an der Boltenhagener Seebrücke zusammen.

mehr
Mehr aus Grevesmühlen
Beilagen
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist