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Grevesmühlen Konzertmuschel im Kurpark bleibt still
Mecklenburg Grevesmühlen Konzertmuschel im Kurpark bleibt still
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07:54 28.09.2017
Ein Bild aus vergangenen Zeiten - große Nachmittagsveranstaltungen kann es in der Konzertmuschel in Boltenhagen aufgrund von Lärmschutz für Anwohner nicht mehr geben. Quelle: Kurverwaltung Boltenhagen
Boltenhagen

Es ist nicht so, dass grundsätzlich gar keine Veranstaltungen mehr in der Konzertmuschel des Boltenhagener Kurparks stattfinden können - sie werden im wahrsten Sinne des Wortes nur noch kaum Ausstrahlung besitzen. 60 Dezibel ist der Grenzwert für Wohngebiete laut Bundesimmissionsschutzgesetz Lärm. Zum Vergleich: Das ist in etwa die Lautstärke einer Unterhaltung im geschlossenen Raum zwischen zwei Personen, die sich über einen Abstand von drei bis vier Metern miteinander verständigen.

Das bedeutet „adé“ Blaskonzerte am Nachmittag, „adé“ große Konzerte. Lediglich zehn Sonderveranstaltungen darf das Ordnungsamt des Amtes Klützer Winkel pro Jahr noch genehmigen, die über dem niedrigen Wert liegen.

Künstler, die zukünftig in der Konzertmuschel des Ostseebades auftreten wollen, müssen sich per Vertrag zur Einhaltung des Grenzwertes verpflichten. Kurdirektorin Claudia Hörl denkt darüber nach eine Beschallungsanlage mit Limiter zu kaufen, um die Überschreitung des Grenzwertes ganz sicher zu stellen.

Trotz der gesetzlichen Auflagen haben in diesem Jahr 77 Kinderveranstaltung im Kurpark stattfinden können (Vorjahr 68), auch 23 Abendveranstaltung (33 in 2016). Mit der Hinzunahme der Festwiese als Veranstaltungsort und den Veranstaltungen im Festsaal des Ostseebades finden in 2017 immerhin noch 128 Veranstaltungen in Boltenhagen statt. Im Vorjahr waren es 134.

Annett Meinke

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