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Grevesmühlen Kreihnsdörper Plüschkrähe ohne Giftstoffe
Mecklenburg Grevesmühlen Kreihnsdörper Plüschkrähe ohne Giftstoffe
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17:15 16.02.2018
Stadtsprecherin Regina Hacker mit der Plüschkrähe. Quelle: Michael Prochnow
Grevesmühlen

 Hintergrund der Untersuchung ist der Skandal in Rostock. Dort hatte die Stadt anlässlich des Jubiläums in diesem Jahr – Rostock wird 800 Jahre alt – das Plüschtier „Greifi“ ins Leben gerufen. Das Plüschtier, das seit Anfang des Jahres an alle Neugeborenen in der Hansestadt verteilt worden war, ist massiv mit einem gesundheitsgefährdenden Weichmacher - Diethylhexylphthalat - belastet. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) wurde der Stoff im Auge des Spielzeugs nachgewiesen - in einer Konzentration 260-fach über dem tolerierten Höchstwert. Die „Greifis“ müssen nun entsorgt werden. Weichmacher sind in nahezu sämtlichen Kunststoffen enthalten, um sie elastisch zu machen. Allerdings unterliegen die chemischen Substanzen strengen Auflagen. Und die waren im Fall des Rostocker „Greifi“ nicht eingehalten worden. „Bei uns ist das zum Glück nicht der Fall“, berichtet Lars Prahler. „Unsere Krähe hat das entsprechende CE-Zeichen und erfüllt alle Richtlinien und Normen.“ Etwa 80 dieser Plüschkrähen werden pro Jahr zusammen mit einem Brief vom Bürgermeister und der Krähensage an die Eltern der Neugeborenen verschickt. Die Krähe gilt als das heimliche Wappentier der Stadt.

Prochnow Michael

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