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Kritik an Stöcker hält an

Lübeck/Dassow Kritik an Stöcker hält an

Rede des Euroimmun-Chefs bleibt umstritten

Lübeck/Dassow. Lieber nicht: Keine Debatte über die als frauenfeindlich kritisierten Aussagen von Winfried Stöcker, Chef des Unternehmens Euroimmun, das in Lübeck gegründet wurde und in Deutschland vor allem in Dassow und Selmsdorf wächst. Gegen die Debatte hat sich die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck am Donnerstagabend entschieden. Mit den Stimmen von CDU, FDP, BfL und Freien Wählern. Damit ist die Diskussion auf Ende Februar verschoben. Die Grünen fordern eine „politische Reaktion“ auf Stöckers Weihnachtsansprache, erklärt Fraktionschefin Michelle Akyurt. Und vor allem: Die Stadt und die städtischen Gesellschaften sollen keine Spenden von Stöcker annehmen. Das würde insbesondere das Theater und kulturelle Einrichtungen treffen, die Stöcker seit Jahren mit viel Geld unterstützt. „Stöckers Aussagen sind abstoßend und menschenverachtend“, begründet Akyurt ihr Ansinnen. Stöcker hatte seine 2500 Mitarbeiter aufgefordert: „Geht ran, egal ob ihr Vorgesetzte seid oder nicht, es kommt nur darauf an, dass ihr das Mädchen oder den Jungen liebt.“ Und weiter: „Zeugt viele Kinder, dass wir dem mutwillig herbeigeführten, sinnlosen Ansturm unberechtigter Asylanten etwas entgegensetzen können.“

Doch der nachgereichte Antrag der Grünen erhält keine Mehrheit für eine Dringlichkeit. Oliver Dedow (BfL) argumentiert: „Mir erschließt sich nicht, warum wir die Debatte jetzt übers Knie brechen sollen.“ Enttäuschung bei der GAL: „Eine unmissverständliche Distanzierung bleibt notwendig“, stellt Fraktionschefin Antje Jansen klar. Sie befürchtet, dass es bei „lauwarmem Tadel bleibt“ und gewartet wird, „bis möglichst viel Gras über die Sache gewachsen ist“. Jansen kritisiert: „Die Bürgerschaft hat leichtfertig eine Chance vertan.“

jvz

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