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200 Besucher bei Schönbergs Schul-Konzert

Schönberg 200 Besucher bei Schönbergs Schul-Konzert

Mittlerweile zum achten Mal luden die Schönberger Gymnasiasten ein

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Smilla Hartmann sang „Writings on the Wall“, Sophie Sandmann begleitete sie dazu auf dem Klavier.

Quelle: Steffen Oldörp

Schönberg. Tolle Atmosphäre am Freitag in der Aula des Ernst-Barlach-Gymnasiums in Schönberg. Rund 200 Besucher waren zum Frühlingskonzert gekommen. Sehr zur Freude von Schulleiter Frank Becker und den Schülern der siebten bis zwölften Klassen, die anderthalb Stunden lang einen Einblick in ihr musikalisches und schauspielerisches Repertoire zum Thema „Rock`n Roll - von den 50er bis zu den 2000ern“ gaben.

Ich war sehr aufgeregt, bin umso glücklicher, dass alles geklappt hat.“ Marisa Wallat, Moderat.

Eröffnet haben das Frühlingskonzert Anna Meinert und Johanna Kipp mit ihrem Schauspiel „Das Examen“. Viel Applaus bekamen anschließend auch Mina Dührkopp und Johanna Möbius, die Yvonne Catterfelds Lied „Lieber so“ sangen. Eine beeindruckende Show mit Gitarren und Keyboard zeigten Kai Marczuk, Lukas Köpke, Tom Hillbrunner und Phillip Schulz, die „Californication“ der Red Hot Chili Peppers spielten. Sanftere Töne schlug Smilla Hartmann an, die „Writings on the Wall“ sang und dazu von Sophie Sandmann auf dem Klavier begleitet wurde.

Neben rockigen, fetzigen und ruhigen Liedern zeigten die Schüler auch ihr schauspielerisches Können. Unter anderem bei der Parodie „Aschenblödel“ und einem ernsteren Stück mit dem Namen „Sherlock Holmes“. Für Gänsehautatmosphäre sorgte der Schulchor mit den Titeln „Rock my Soul“ und „Bad Day“. Begeistert gefeiert haben die Gäste auch die Rock´n Roll-Hits aus sechs Jahrzehnten von Michel Meier auf der Gitarre und Tim Ollmann mit dem Schlagzeug. Ebenfalls souverän: Die Moderationen von Johanna Schümann und Marisa Wallat aus der elften Klasse sowie Matti Müller aus der 7c. „Ich war sehr aufgeregt, bin umso glücklicher, dass alles geklappt hat“, sagte Marisa Wallat.

Insgesamt waren 90 Schüler am Frühlingskonzert beteiligt. „Wir freuen uns ganz besonders, dass auch Jungen und Mädchen der Klassen sieben und acht dabei sind, dass sie den Mut hatten, sich vor so vielen Leuten auf die Bühne zu stellen“, sagte Mitorganisator Oliver Bartel.

Schulleiter Frank Becker strahlte. Er war nach der achten Auflage des Konzertes in der Aula mehr als zufrieden. „Es war toll. Die Stimmung ist immer sehr nett.“ Seit Jahren schon organisiert das Ernst-Barlach-Gymnasium zwei Konzerte im Jahr. Im Dezember das Weihnachtskonzert, das vergangenes Jahr mehr als 1000 Gäste in der Palmberghalle besucht hatten. Und wenige Monate später das Frühjahrskonzert. „Ganz viel passiert in Eigenregie“, erklärt Musiklehrer Bartel. „Die Schüler treffen sich in den Pausen oder nach der Schule, um gemeinsam zu üben, um sich Tipps und Ratschläge von Kollegen zu holen.“ Mit Erfolg. Denn den rund 200 Zuschauer hat es gefallen. Das war am Applaus zu hören. Sie klatschten mehrere Minuten lang. Für Schulleiter Frank Becker sind die öffentlichen Konzerte des Gymnasiums eine gute Möglichkeit für die Schüler, sich zu präsentieren, ihr Selbstwertgefühl zu steigern und sich gemeinsam mit anderen Schülern zu zeigen. Für Becker also „Schule im besten Sinn.“

Von Steffen Oldörp

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