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Das längste Musikfest in Norddeutschland

Schönberg Das längste Musikfest in Norddeutschland

Der Schönberger Musiksommer bietet vom 11. Juni bis 1. Oktober mehr Konzerte als je zuvor / Veranstalter hoffen auf Besucherrekord

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Kirchenmusikdirektor Christoph D. Minke (l.) und Konzertmanager Karsten Lessing erläutern das Programm des 30. Musiksommers.

Quelle: Jürgen Lenz

Schönberg. Auf einen neuen Besucherrekord hoffen die Macher des Schönberger Musiksommers. „Ich wünsche mir 5000 Besucher“, sagt der künstlerische Leiter Christoph D.

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Der Schönberger Musiksommer bietet vom 11. Juni bis 1. Oktober mehr Konzerte als je zuvor / Veranstalter hoffen auf Besucherrekord

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Wer baden will in Veranstal-

tungen, der ist in diesem Jahr richtig dran.“Christoph D. Minke (50), Leiter des Schönberger Musiksommers

Minke. Ein Grund für seine Zuversicht: Die 30. Saison der weit über die Grenzen von Nordwestmecklenburg hinaus bekannten Konzertreihe beginnt diesmal bereits am 11. Juni und endet — später als in anderen Jahren — am 1. Oktober. Damit ist sie das längste Festival in Norddeutschland.

36 Veranstaltungen bietet der Schönberger Musiksommer in diesem Jahr — mehr als je zuvor. Minke erklärt: „Wer baden will in Veranstaltungen, der ist in diesem Jahr richtig dran.“ Der 30.

Schönberger Musiksommer werde ein riesiges Fest. Der Schönberger Kirchenmusikdirektor verspricht: „Unter der großen Menge an Konzerten soll die Qualität nicht leiden.

Für Kinderkonzerte mit dem „Johannes Bigge Trio“ und Jugendkonzerte mit dem „Clara Haberkamp Trio“ im Juli liegen der Kirchengemeinde bereits über 1000 Buchungen vor. Für diese Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Bei allen anderen Konzerten in Schönberg gelten weiterhin die vergleichsweise günstigen Kartenpreise. Christoph D. Minke und Konzertmanager Karsten Lessing erläuterten gestern in einer gemeinsamen Presseerklärung: „Es gehört zum Konzept des Schönberger Musiksommers: Musik soll für jedermann/jedefrau erreichbar sein. Wir wollen zusammenführen.“ Nur für das Eröffnungskonzert, das Abschlusskonzert und die Aufführung einer Oper mit dem Titel „Ritter, Tod und Teufel“ am 13. September sind 15 Euro zu zahlen, ansonsten kosten die Karten zehn Euro.

Kinder haben zu allen Veranstaltungen des Schönberger Musiksommers freien Eintritt.

Das gilt auch für einen der Höhepunkte der diesjährigen Spielzeit in der Sankt-Laurentius-Kirche. Am Dienstag, dem 5. Juli, tritt das international bekannte „Naghash Ensemble“ im Rahmen seiner Europatournee in Schönberg auf. Es verspricht unter dem Titel „Songs of Exile“ („Lieder des Exils“) „alt-armenische Klänge für das 21. Jahrhundert neu erfunden.“ Im festlichen Eröffnungskonzert am 11. Juni erklingen unter der Leitung des früheren Thomaskantors Georg Christoph Biller Werke von Max Reger, Manfred Schlenker und Johann Sebastian Bach. Am 14. Juni eröffnet im Rahmen des Musiksommers die Ausstellung „Träume eines besseren Zusammenlebens — visualisiert von Kindern, Jugendlichen, bildenden Künstlern und Künstlerinnen mit und ohne Migrationshintergrund.“ Sie wird bis 1. Oktober dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr in der Kirche zu besuchen sein.

Am 17. Juni startet eine Reihe „Freitagsorgel“ mit vier relativ kurzen Konzerten, gespielt von Christoph D. Minke an der 1847 gebauten Winzer-Orgel. Am 22. Juli lädt der Schönberger Musiksommer zum offenen Singen nach Selmsdorf ein. Am 26. Juli gestalten Daniel Schmahl und Matthias Zeller das Konzert „Einstein — Klassik ist relativ.“ Am 2. August folgt ein Konzert mit dem Landesjugendorchester, am 9. August ein Gastspiel der Kammerphilharmonie Hamburg, am 16. August ein „Trialog aus Klängen“ mit Musik aus Judentum, Christentum und Islam und am 6. September ein Konzert des Leipziger Vokalensembles Sjaella.

• Musiksommer im Internet: www.schoenberger-musiksommer.de

Von Jürgen Lenz

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