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Schönberg Das virtuelle Volkskundemuseum

Kulturelle Einrichtungen in Schönberg gehen online / Fotograf digitalisiert Historisches

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Fürs Fotografieren im Dachgeschoss des Koch’schen Hauses ordnet Sabine Ebeling den Gegenständen die Inventarnummern zu.

Schönberg. Das Obergeschoss des Volkskundemuseums in Schönberg wird zum Fotostudio. Grelles Scheinwerferlicht beleuchtet einen Zinnkrug von 1786, der auf einem gebogenen weißen Karton steht. „Wir Fotografen nennen das Hohlkehle“, erklärt Sönke Ehlert, der für den Verbund Digikult arbeitet. Er hat dazu betragen, dass das überregional bedeutende Museum in Schönberg jetzt mit mehreren tausend historischen Objekten weltweit online ist. „Wir sind dabei ein Vorreiter für Mecklenburg-Vorpommern“, sagt Museumschef Olaf Both.

OZ-Bild

Kulturelle Einrichtungen in Schönberg gehen online / Fotograf digitalisiert Historisches

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Die Vorteile aus Boths Sicht: „Wir haben eine Onlinepräsenz und eine Onlinedatenbank.“ Wer beispielsweise für eine Sonderausstellung irgendwo auf der Welt einen Gegenstand sucht, der sich im Volkskundemuseum in Schönberg befinden könnte, der wird nun ebenso fündig wie derjenige, der die Frage beantworten will: Was hat das Museum in Schönberg überhaupt? „Es ist ein unheimlicher Fortschritt“, erklärt Olaf Both. Eine Recherche werde nun viel einfacher und: „Man kann viel gezielter Anfragen an unser Museum stellen.“ Dahinter stehe ein gesetzlicher Auftrag der Europäischen Union. Die Digitalisierung und Online-Präsentation von historischen Kulturgütern ist in den letzten Jahren zu einer zentralen Aufgabe in Museen, Archiven und Bibliotheken geworden. „Wir sind seit 2002 dabei“, erläutert Sönke Ehlert vom Verbund Digikult, der bundesweit arbeitet. Die Digitalisierung bringe viele Vorteile. Sie ermögliche auch einen schnelleren Austausch der kulturellen Einrichtungen untereinander.

Beim Ablichten von Sammlungsstücken in Schönberg geht der Fotograf, assistiert von der Museumsmitarbeiterin Sabine Ebeling, äußerst sorgfältig vor. Die Gegenstände dürfen nicht beschädigt werden, und die Zuordnung zu Inventarnummern muss in jedem Fall stimmen. „Wichtig ist die genaue Erfassung und Inventarisierung“, erläutert Ehlert. Worauf kommt es ihm bei den Aufnahmen besonders an?

Überhaupt nicht aufs Individuelle oder Künstlerische. Er erklärt: „Es geht darum, die Objekte relativ neutral zu fotografieren.“ Danach richten sich Perspektive, Beleuchtung und Brennweite.

Sönke Ehlert macht seine Arbeit mit Leib und Seele. Er sagt: „Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen.“ Die Gegenstände seien interessant und die Mitarbeiter der Museen motivierend.

Online: www.museen-nord.de

Genossenschaft fürs Internetzeitalter

Das kulturelle Erbe digital für die Öffentlichkeit zugänglich machen: Dieser Aufgabe hat sich der Verbund Digikult verschrieben. Die eingetragene Genossenschaft mit Sitz in Kiel wurde als Pilotprojekt zur digitalen Erfassung und Publikation ausgesuchter Museumsbestände gegründet. Sie bietet Museen die Möglichkeit, im Internet über ihre Sammlungsobjekte zu informieren. Das sei auch eine Chance, die Besucherzahlen zu steigern. Zudem

erleichtere Digikult

die wissenschaftliche Dokumentation und

fördere den Informationsaustausch.

Als Zusatzservice bietet die Genossenschaft Beratungen und Anwenderschulungen zur digitalen Dokumentation und zu Themen der

Fotografie an.

Jürgen Lenz

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