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Kalender gibt Tipps für reizvolle Ausflugsziele in der Region

Plüschow Kalender gibt Tipps für reizvolle Ausflugsziele in der Region

Im Künstlerhaus Schloss Plüschow wurde ein Mecklenburger Gemeinschaftsprojekt vorgestellt, das viele Nordwestmecklenburger und ihre Gäste interessieren dürfte

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Stolz auf den Kalender: Klaus-Jürgen Ramisch (v.l.), Wolfgang Bund, Angelika und Joachim Hukal, Joachim Schünemann und Kathy Gordon.

Quelle: Annett Meinke

Plüschow. Auch wenn es ein wenig früh erscheint, schon jetzt an das kommende Jahr zu denken – die Plüschower Künstlerhausleiterin Miro Zahra und Klaus-Jürgen Ramisch, Sachgebietsleiter Kultur im Landkreis, fanden: Über manche Projekte kann man gar nicht früh genug reden. Aus diesem Grund fand die Vorstellung des Kalenders „12 Motive Mecklenburg zu entdecken“ für das Jahr 2017 auch ganz bedacht bereits zu diesem Zeitpunkt statt. „Dieser Kalender“, so Ramisch, „ist weitaus mehr als eine nette Motivsammlung. Er ist ein Kleinod in limitierter Auflage und eignet sich ebenso für Touristen als Geschenk oder Erinnerung an einen schönen Urlaub, wie für Einheimische, die an ihrer Umgebung interessiert sind.“

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Im Künstlerhaus Schloss Plüschow wurde ein Mecklenburger Gemeinschaftsprojekt vorgestellt, das viele Nordwestmecklenburger und ihre Gäste interessieren dürfte

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Vorne das Motiv, hinten die Information

Der vorgestellte Kalender hält nicht nur ein Potpourri verschiedener kulturell oder künstlerisch interessanter Orte Mecklenburgs bereit – davon viele in Nordwestmecklenburg – er informiert auch über die Motive, die er zeigt. Die Vorderseite des Kalenderblatts zeigt das thematische Motiv, die Rückseite portraitiert den jeweiligen Ort mit kleineren Fotos und wichtigen Informationen und versorgt den Kalenderbesitzer so ganz nebenbei mit tollen Ausflugstipps.

„Dass bei diesem schönen Projekt so viele aus unserer Region mitgemacht haben, ist wieder einmal ganz besonders“, freut sich Künstlerhausleiterin Zahra, die bekanntlich viel von Netzwerken hält.

Unter anderem wird die Kirche in Friedrichshagen vorgestellt, das Gartencafé Sonntagsgrün in Drispeth, das Café Frieda auf der Insel Poel, die kleine Keramik- und Kunstgalerie Hukal in Everstorf, die Schlossgärtnerei und der Kunstverein Wiligrad, die Stadtinformation Grevesmühlen und auch das Künstlerhaus Plüschow.

Die Idee für diesen Kalender hatte der Webentwickler Wolfgang Bund aus Tressow. Der gebürtige Baden-Württemberger lebt seit einigen Jahren in Nordwestmecklenburg und ist begeistert von der Schönheit seiner neuen Heimat. „Manchmal ist es so, dass ein fremder Blick die Schönheiten und besonderen Orte einer Landschaft eher erkennt, als Menschen, die schon immer in ihr leben“, erzählt der selbstständige Grafiker, der unter anderem Webseiten programmiert. Für die Unterstützung der Sponsoren des Projekts und auch des Künstlerhauses Schloss Plüschow ist Bund dabei besonders dankbar.

„Miro Zahra kennt viele Kunst- und Kulturorte in der Region und hat mit ihren Kontakten maßgeblich dazu beigetragen, dass der Kalender in seiner vorliegenden Art überhaupt zustande kam.“ Ein Projekt, das ganz ohne Fördergelder aus irgendwelchen Töpfen ausgekommen ist, wie Zahra stolz betont.

Zusammenarbeit zum

Wohle aller

Joachim Schünemann, der Vorsitzende des Fördervereins zum Erhalt der Friedrichshagener Kirche, freut sich nicht nur darüber, dass die schöne, gotische Dorfkirche den Monat Oktober präsentiert – getaucht in malerisches Abendlicht. Er ist auch überzeugt davon, dass dieser Kalender dazu beitragen wird, Einheimische und Touristen dazu zu animieren, markante Punkte in der Region öfter einmal zu besuchen. „Wie oft empfängt man Gäste und denkt darüber nach, wohin man mit ihnen fahren könnte“, so Schünemann. Jetzt bekommt jeder, der so einen Kalender erwirbt, die passenden Anregungen gleich mitgeliefert. „Eine Zusammenarbeit zum Wohle aller“, wie auch Joachim und Angelika Hukal von der Keramik- und Kunstgalerie in Everstorf finden. Der Monat März 2017 zeigt eine reizvolle Ansicht der alten mit Reet gedeckten Büdnerei, in der die Hukals leben. Hinten gibt es Informationen über die Vita der Galeriebetreiber sowie der Einrichtung.

Die Stadt Grevesmühlen präsentiert sich gleich danach – im April – mit der Grevesmühlener Windmühle vor blauem Himmel. Auf der Rückseite wird auf weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt hingewiesen.

Unter anderem auf die aus dem 13. Jahrhundert stammende St. Nikolai Kirche. Projektinitiator Wolfgang Bund findet es wichtig, „dass die Ostsee-Urlauber noch verstärkter wahrnehmen, was alles an Besonderheiten im Hinterland der Küste zu finden ist.“

Besondere biografische Einsichten

Kathy Gordon, die auf Poel das Kunstcafé Frieda führt, ziert den August. Auf der Rückseite des Blatts erzählt sie von ihrer Großmutter Elfriede, die einstmals auf dem ehemaligen Gut in Oertzenhof lebte. Gerhard Allary und seine Frau Elfriede, geflohen aus Ostpreußen und in russische Gefangenschaft geraten, fanden hier ab 1967 ihr neues Zuhause. Die Enkelin eröffnete ihr Café, in dem auch Kunst präsentiert wird, im Jahr 2010. Der Kosename ihrer Großmutter „Frieda“ gab dem Café den Namen.

Und wo gibt es den Kalender?

Der Kalender erscheint in einer limitierten Auflage von 1000 Stück und kostet 10 Euro. Er kann unter anderem bei den teilnehmenden Projektpartnern erworben werden: Keramik+Galerie Everstorf, Stadtinformation Grevesmühlen, Gartencafé Sonntagsgrün Drispeth, Schlossgärtnerei Wiligrad, Kunstverein Wiligrad, Café Frieda Insel Poel, Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloss Plüschow, Gotische Kirche Friedrichshagen, Kreisagrarmuseum.

Bestellung per Internet und Zusendung per Post ist nicht möglich.

Der Kalender bietet außer schönen Fotos und Ausflugstipps auch eine Karte zum Kulturradweg vom Schweriner See zum Ostseestrand, mit allen zehn Stationen samt Übernachtungsmöglichkeiten. Zudem gibt es eine Übersichtskarte über alle im Kalender vorgestellten Ausflugsorte und die Ferientermine für Deutschland.

Von Annett Meinke

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