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Klein-Hollywood in Herrnburg

Herrnburg Klein-Hollywood in Herrnburg

30 Kinder und Jugendliche lernen das Abc des Filmens. Die Kirchgemeinde gibt ihnen die Chance.

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Fotografie und Wirklichkeit — im „Filmstudio für Kirchenentdecker“ werden sie sichtbar. Ein Drehort: Kirche in Herrnburg.

Quelle: Fotos: Jürgen Lenz

Herrnburg. 60 Arme recken sich in die Höhe — als Zeichen der Dankbarkeit gegenüber Gott. „Oh Lord, you ‘re wonderful to me“ singen 30 Kinder und Jugendliche in der Kirche in Herrnburg. Gemeindepädagogin Sigrid Susanne Awe steht vor den jungen Christen, macht die Bewegungen vor, während ein Jugendlicher die Sänger filmt. „Willkommen im Filmstudio der Kirchenentdecker“, heißt es in diesen Tagen in der Kirchengemeinde Herrnburg. Warum macht sie den Kindern und Jugendlichen das Angebot, sich mit Film zu beschäftigen? Sigrid Susanne Awe antwortet: „Ich denke, das ist ein Medium, das sie kennen und an dem wir nicht vorbeikommen.“ Die Kinder sind begeistert. „Ich finde es sehr gut“, sagt die achtjährige Franzi Langkau und der neunjährige Caspar Stark schwärmt:

„Ich finde es sehr interessant und toll.“ Der Schüler aus Herrnburg beteiligt sich zum ersten Mal an Filmarbeiten.

Zu Beginn des fünftägigen Projekts lernten die Kinder und Jugendlichen die unterschiedlichen Filmarten und Genres kennen. Nachdem sie sich Werbeclips angesehen hatten, produzierten sie selbst welche — über ein biblisches Kochbuch, ein christliches Musical, eine Reise zum Berg Sinai. Die nächste Aufgabe: einen Film über die Herrnburger Kirche drehen. „Das geschieht in fünf Gruppen, jede stellt etwas anderes vor“, erläutert Sigrid Susanne Awe. Nach ihrer Auskunft entstehen auch sogenannte Stop-Motion-Filme — Trickfilme, bei denen eine Illusion von Bewegung erzeugt wird, indem einzelne Bilder von unbewegten Motiven aufgenommen und abgespielt werden.

Ergebnisse des Filmprojekts werden am Sonntag, 31.August, in einem Familiengottesdienst zum Schuljahresanfang zu sehen sein. Beginn: 10.30 Uhr.

Mit ihrem „Filmstudio“ liegt die Herrnburger Gemeinde im Trend der Evangelisch-Lutherischen Kirche. Sie räumt dem beliebten Medium einen wichtigen Stellenwert ein. Es gibt mittlerweile ein Filmkulturelles Zentrum im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, ein Evangelisches Zentrum für Entwicklungsbezogene Filmarbeit, mehrere evangelische Filmzentralen und die Jury der Evangelischen Filmarbeit kürt regelmäßig den „Film des Monats“. Im August ist es der Friedrich-Schiller-Film „Die geliebten Schwestern“ des international bekannten Regisseurs Dominik Graf — der auch mal klein angefangen hat.

Ich filme zum ersten Mal. Ich finde es interessant und toll.“Caspar Stark (9) aus Herrnburg

 



Jürgen Lenz

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