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Grevesmühlen Landkreis macht Bürgern den Hof

Musikschule, Volkshochschule und Medienzentrum werben auf Fest in Grevesmühlen für ihre Angebote

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Für „Die Bremer Stadtmusiksanten“ proben Elisabeth Wiesner (12), Emil Pril (14), Laura Sisanin (12) und Marina Pril (v. l.).

Quelle: Fotos: Dirk Hoffmann

Grevesmühlen. Traumhaftes Spätsommerwetter mit viel Sonne und Temperaturen jenseits der 20 Grad begleitete am Sonnabend die Besucher des Hoffestes am Tannenberg in Grevesmühlen. Wie in den Vorjahren präsentierten sich dort auch in der 14. Auflage dieser Veranstaltung wieder die Kreismusikschule „Carl Orff“ Nordwestmecklenburg, die Kreisvolkshochschule und das Kreismedienzentrum gemeinsam der Öffentlichkeit.

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Musikschule, Volkshochschule und Medienzentrum werben auf Fest in Grevesmühlen für ihre Angebote

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Musikschule mit Tradition

1990 wurden die Kreismusikschule „Carl Orff“ gegründet. Ihren Sitz hat sie in Grevesmühlen. 49 Fachlehrer der Kreismusikschule unterrichten rund 850 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter von drei bis 67 Jahren. Kindergärten und Schulen nutzt die Kreismusikschule als Außenstellen. Träger ist der Landkreis Nordwestmecklenburg.

Den Besuchern wurde an diesem Nachmittag einiges geboten. Auf einer großen Bühne sorgten unter anderem das Blasorchester und verschiedene Ensembles von „Carl Orff“ sowie das Kindertanzensemble „Danzlüd ut Wismer“ für gute Unterhaltung. Und im Foyer fand unter der Leitung von Ralph Künzel eine öffentliche Probe des Schülersinfonieorchesters der Kreismusikschule statt. Zu hören bekamen die Besucher hier unter anderem die „Wassermusik“ von Händel und „Schwanensee“ von Tschaikowsky.

Diese Darbietungen waren aber nur ein Teil des Hoffestes, auf dem den Gästen noch weitaus mehr geboten wurde. So bekamen sie die Möglichkeit, die Räumlichkeiten und vor allem verschiedenen Angebote der Kreismusikschule, des Kreismedienzentrums und der Kreisvolkshochschule näher kennenzulernen. Da spielte zum Beispiel die siebenjährige Maya Kebschull aus Wotenitz zum ersten Mal auf einem Klavier. Das wollte sie schon immer, wie ihre Mutter Nicole erzählt. Die Gelegenheit dazu bot sich ihrer Tochter bislang aber noch nicht. Umso mehr strahlte diese jetzt über das ganze Gesicht, soviel Spaß bereitete ihr das Musizieren auf diesem Instrument.

Neben dem Kennenlernen des Klaviers konnten sich die Besucher bei weiteren Workshops auch auf dem Akkordeon, dem Cello, der Violine, der Trompete, der Tuba, dem Horn, der Flöte und dem Saxophon ausprobieren. Unter der Leitung von Marina Pril probten derweil mit viel Eleganz die zwölf Jahre alten Elisabeth Wiesner und Laura Susanin sowie Emil Pril (14) für die Aufführung des Theaterstücks „Bremer Stadtmusikanten“. Wer wollte, der konnte selbst einige Szenen einstudieren.

Nicht nur Musik und Theater waren beim Hoffest Trumpf. Ideen und Kreativität konnten die Besucher auch auf anderen Gebieten hautnah erleben und teilweise selbst einbringen. So zum Beispiel beim Keramik-Workshop unter der Leitung von Stefanie Messal. Die 46-jährige Anka Otto aus Sievershagen formte wie ihre Tochter Paula (12) Pilze aus Ton. Dabei wirkten beide hochkonzentriert, der Spaß am Gestalten war ihnen dennoch deutlich anzusehen. Besonders freute sich Heike Langen über ihr mit mehreren Fischen verziertes Türschild. Kein Wunder, denn die 52-Jährige aus Proseken arbeitete am Sonnabend zum ersten Mal in ihrem Leben mit Ton.

Seine eigenen Englischkenntnisse überprüfen lassen wollte hingegen Daniel Kelling, um einen für ihn geeigneten Kurs auf diesem Gebiet beginnen zu können. Der 46-Jährige aus Dorf Mecklenburg nahm zur Eingruppierung unter der Anleitung von Kreisvolkshochschullehrer Klaus Stimming an einem Test teil.

Zu sehen und zu erleben gab es auf dem Hoffest eine ganze Menge. Martin Sturmheit, zuständig für den IT-Bereich des Kreismedienzentrums, erklärte zum Beispiel den erst kürzlich angeschafften 3D-Drucker, mit dem unter anderem Gliederketten, Handyhalter oder auch kleine Figuren erstellt werden können. Und einige Besucher stöberten auch gerne am Stand des Medienzentrums nach interessanten Büchern, DVDs, CDs, Hörbüchern, Spielen und vielem mehr. Die Einnahmen gingen an den Verein „Freunde der Kinder“ in Bad Kleinen.

Mit den Worten „Der Mensch braucht auch Kunst und Kultur“ hatte Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss (SPD) das Hoffest eröffnet. Bestätigt wurde sie darin durch das große Interesse der Besucher an den zahlreichen Angeboten.

Dirk Hoffmann

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