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Plattsprecher sind im Land wieder im Aufschwung

Grevesmühlen Plattsprecher sind im Land wieder im Aufschwung

Die niederdeutsche Sprache ist an den Schulen wieder gefragter. Erstmals gibt es sogar ein Abitur an weiterführenden Schulen.

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Die beiden Erstklässler Santana Wigger (7) und Tommi Seifert (6) von der Grundschule „Am Ploggensee“ in Grevesmühlen schauen in ein Weihnachtsbuch in plattdeutscher Sprache.

Quelle: Franke, Jana

Grevesmühlen. Wenige sprechen es, viele verstehen es. Plattdeutsch ist nach wie vor eine Landessprache in Mecklenburg-Vorpommern. Etwa 90 Prozent der Menschen können einige Worte verstehen, der Großteil besitzt deutlich mehr Platt-Kenntnisse. Das ergab eine Studie des Instituts für deutsche Sprache in Mannheim und des Instituts für niederdeutsche Sprache in Bremen.

Und die Mundart kommt wieder in Mode. „Die Menschen interessieren sich wieder dafür und auch in den Schulen, in denen Niederdeutsch angeboten wird, erhält das Fach einen starken Zulauf“, sagt der Niederdeutsch-Experte des Kultusministeriums, Mathias Hoffmann. In Grevesmühlen zeigt sich das unter anderem an der Grundschule „Am Ploggensee“, wo die Sprache für Drittklässler angeboten wird. In der Reuterschule spielt Platt in der Tanzgruppe eine wichtige Rolle.

An den Regionalschulen und Gymnasien ist das Fach eine Neuheit. Erst seit diesem Sommer wird Plattdeutsch in sechs weiterführenden Schulen des Landes angeboten. „2020 werden wir die ersten Abiturienten haben, die auch in dem Fach Niederdeutsch ihren Abschluss machen“, sagt Mathias Hoffmann.

Jana Franke

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