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Grevesmühlen Schunkeln durch den Zauberwald

Grevesmühlener Carnevals Club sorgt für Lachsalven mit Märchen

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Als die Garde mit dem Froschkönig tanzte, hielt es auch Prinzenpaar und Elferrat im Hintergrund nicht mehr auf den Stühlen. FOTOS: (4) MAIK FREITAG

Grevesmühlen. . Getreu dem Motto „Der Hexenkessel raucht und knallt, der GCC im Zauberwald“ ließen die Närrinnen und Narren des Grevesmühlener Carnevalclubs (GCC) am Sonnabend ab 20.11 Uhr das Parkett der Disco K2 beben. Mit Konfettikanonen, einem lauten Sound, vielen Tänzen und spaßigen Darbietungen aus der Märchenwelt überzeugten die Karnevalisten mehr als 300 Besucher ihres ersten Faschings in der närrischen Saison.

OZ-Bild

Grevesmühlener Carnevals Club sorgt für Lachsalven mit Märchen

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„Ich bin froh, dass wieder alles rechtzeitig fertig geworden ist und lasse mich selbst überraschen, was so in den vergangenen Wochen geübt und einstudiert wurde“, erklärte der Vorsitzende des Vereins, Klaus-Günter Roose. Er selbst habe sich seit Jahren das Programm aus dem Elferrat heraus angeschaut und überlasse das Spielen selbst dem Präsidenten des Vereins, Jörg Biebow. Der hatte sich am Sonnabend als Schlafmütze verkleidet und führte, mit einer Laterne leuchtend aus seinem Märchenbuch lesend, durch das Programm. „Früher habe ich noch in der Bütt gestanden, doch mittlerweile ist es ein reines Showprogramm geworden“, erklärte Roose.

Deshalb machten die Funkenmariechen auch den Auftakt und überzeugten mit tänzerischer Leichtigkeit. Besonders Tänzerin Anastasia Wigger zeigte, was man als Tanzmariechen können muss. Zudem brachten die Funkengarde das Prinzenpaar Gabi I. und Steffen I. zu ihrem Thron. Die beiden waren eigens für diesen Abend aus Bad Salzungen in Thüringen nach Grevesmühlen gereist und unterstützen als erfahrene Karnevalisten ihrer Heimatregion die Grevesmühlener.

Spätestens mit dem anschließenden ersten Schunkeln aller Besucher im K2 kochte die Stimmung auf den Siedepunkt. Das hielt sich auch bis zum Auftritt des Männerballetts, das mit zehn Zwergen und René

Fiske als Schneewittchen auf die Bühne kam. Eine vorprogrammierte Zugabe durfte natürlich nicht fehlen. „Dabei haben wir dann gleich zwei neue Mitglieder in unser Männerballett aufgenommen. Sie haben sich gut eingeführt“, erklärte Präsident Jörg Biebow, was während des Auftritts geschehen war.

Auch für den GCC-Vorsitzenden Klaus-Günter Roose war es eine Überraschung, dass neue Tänzer für das Männerballett gefunden werden konnten. „Im allgemeinen nimmt die Beteiligung jedes Jahr etwas ab.

Das Publikum wird immer jünger. Die älteren Gäste bleiben aus. Aber noch macht es uns Spaß“, sagte Roose, der erst am 26. Februar zur zweiten Faschingsparty einlädt. „Der ganze Aufwand für zwei Abende ist enorm, aber wir haben viele Helfer, engagierte Trainerinnen und Unterstützer. Deshalb können wir das noch leisten“, sagte der Vereinsvorsitzende.

Überlegungen ähnliche Veranstaltungen des Grevesmühlener Carneval Club auch im Herbst oder Frühjahr durchzuführen sind gereift und haben bei ersten Versuchen vor allem ältere Besucher angelockt. So war der wieder eingeführte Herbstball Anfang Oktober in Grevesmühlens Rathaussaal ein voller Erfolg. „Darauf können wir aufbauen. Mal sehen, was wir in Zukunft so machen“, erklärte Klaus-Günter Roose.

Zwei Karnevalsvereine

In Grevesmühlen gibt es parallel zwei Karnevalsvereine.

Seit 1974 existiert der Grevesmühlener Carneval Club (GCC), erkennbar an den grünen Uniformen der Garde und des Elferrats. Der Verein entwickelte sich aus den Organisatoren des Keglermaskenballs.

Der Kreihnsdörper Carneval Verein (KCV) entwickelte sich aus den Maskenbällen des Allgemeinen Deutschen Motorsportverbands. Der KCV feiert seine 55. Saison.

Maik Freitag

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