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Studenten präsentieren ihre Arbeiten auf DIA-Ausstellung

Wismar Studenten präsentieren ihre Arbeiten auf DIA-Ausstellung

Von Donnerstag bis Sonnabend ist die Jahresausstellung in der Hochschule und in der Wismarer Altstadt zu sehen

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Friederice Gorzynska lötet in der Schmuckwerkstatt der Hochschule ihre Schmuckstücke fertig, die zusammen mit den Werken anderer Schmuckdesigner und mit dem Designshop zur DIA gezeigt werden.

Wismar. Drei Tage (und Nächte) lang studentische Kunst, Kultur und wissenschaftliche Auseinandersetzung, dazu natürlich etwas Party und Unterhaltung – vom 7. bis zum 9.

Juli findet die traditionelle „DIA“ statt. Die Jahresausstellung der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar mit ihren Fachrichtungen Design, Innenarchitektur und Architektur – kurz DIA.

Gezeigt werden über 300 studentische Arbeiten: innovative Praxisprojekte, kreative Abschlussarbeiten und künstlerische Positionen aus den Studiengängen Architectural Lighting Design (Lichtdesign), Architektur, Design mit den Studienrichtungen Produkt- und Schmuckdesign, Innenarchitektur sowie Kommunikationsdesign und Medien. Dabei haben sich viele Studierende auch mit Wismarer Themen auseinander gesetzt.

So haben sie beispielsweise für den 1950 gebauten Wismarer Schleppnetzkutter „Marlen“ Konzepte für einen Innenausbau entwickelt. Für den Innenarchitekten Patrick Gürtler (27) war das die Abschlussarbeit. Er würde aus dem gerade in der Restaurierung befindlichen Schiff ein Expeditionsschiff für die Ostsee machen, auf dem Interessierte die Technik der Fischerei kennen lernen können.

„Mit Kameras würden wir die Netze imitieren“, erklärt er auch seinen ökologischen Ansatz in Zeiten von Überfischung. Sein Konzept beeindruckte Irmtraut Rakow, die Stellvertretende Vorsitzende des Fördervereines „Marlen“ e.V, sehr. Derweil herrscht in den Werkstätten Hochbetrieb. Georg Schlettwein (27), Christian Tempelaars (24) und ihre Kommilitonen vom Studiengang Produktdesign erstellen für eine Wismarer Firma Designs für ein Nano-Blockheizkraftwerk – ein Ofen, der neben technischen Anforderungen auch „schick“ aussehen soll.

Ähnlich feurig geht es in der Werkstatt der Schmuckdesigner zu, wo Friederice Gorzynska ihre Schmuckstücke fertig lötet. „Die gibt es auch im Designshop der Hochschule unter www.designshop.hs-wismar.de“, erklärt sie. Die Schmuckdesigner und der Designshop werden zur DIA im ersten Obergeschoss des Hauses 7b auf dem Hochschulcampus ausstellen. Mit dem Haus Krämerstraße 13 haben sich die Studenten um Professor Oliver Hantke in seinem Lehrgebiet „Entwerfen“ beschäftigt.

Aus dem lange leerstehenden und denkmalgeschütztem Haus könnte, so die Vorgabe des Professors, eine Kochschule mit Tagesgastronomie werden. Keine leichte Aufgabe, aus dem sehr verbauten Vorderhaus unter Beachtung der Denkmalpflege und der Ansprüche aus dem Nutzungszweck.

Die Studierenden haben sich außerdem mit dem Wismarer Friedhof beschäftigt und Konzepte entwickelt, werden die Wismarer Wasserkunst kunstvoll mit Wasser im weitesten Sinne sowie mit Geräuschen, Licht und Reflexionen bespielen, haben Spielgeräte für die Campusnahe Kita Wellenreiter entwickelt und laden zum „Gartenhopping“ in die drei interkulturellen und interdisziplinären Gärten. Auch in der Altstadt gibt es Ausstellungen und Kunstprojekte (siehe Infokasten).

Die Ausstellungsorte

Ausstellung Gerichtslaube und Krämerstraße: Donnerstag 16 bis 20 Uhr, Freitag/Samstag 12 bis 18 Uhr.

Wasserkunst: Donnerstag 16 bis 20 Uhr, Freitag/Samstag 16 bis 18 Uhr.

Ausstellungen Campus: Donnerstag 18 bis 22 Uhr, Freitag/Samstag 10 bis 22 Uhr.

Die Gärten in der Hansestadt Wismar (Parzelle 87, Kleingartenanlage „Hinter dem Mühlenteich“, Flöter Weg 1e und Garten am Filmbüro MV, Bürgermeister-Haupt- Straße 51-53) haben am Freitag von 12 bis 16 Uhr geöffnet.

Nicole Hollatz

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