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Dassow Tolle Stimmung zu Wasser und an Land

Zahlreiche Bürger und Besucher feiern Heimat- und Vereinsfest in Dassow / Stadt würdigt Ehrenamtliche

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Dassows stellvertretende Bürgermeisterin Annett Pahl (l.) dankt Hannelore Stuppy für jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit.

Dassow. feierte drei Tage das 20. Heimat- und Vereinsfest. „Tage, an denen die Uhren anders gehen“, nannte die stellvertretende Bürgermeisterin Annett Pahl

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Zahlreiche Bürger und Besucher feiern Heimat- und Vereinsfest in Dassow / Stadt würdigt Ehrenamtliche

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die Festivität am Freitagabend während eines Empfangs der Stadt. Vor rund 100 Vertretern aus Vereinen, Wirtschaft und Politik hob Annett Pahl hervor, dass die Festivität eine Gelegenheit sei, Leute wieder zu treffen und Angebote von Vereinen kennenlernen. Davon machten zahlreiche Erwachsene, Jugendliche und Kinder auch reichlich Gebrauch. Viele Dassower und Besucher der Stadt schlenderten am Sonnabendnachmittag bei schönstem Sommerwetter in Richtung Stadtmitte. Schmissige Schlager schallten durch die Straßen. Der Fanfarenzug des TSV Pansdorf ging an der Spitze eines Festumzugs, an dem sich zahlreiche Dassower Vereine, Firmen und Institutionen wie Feuerwehr, Kindergarten, Schule und Kirchengemeinde beteiligten. Die Feuerwehr sicherte den Umzug bei seinem Weg durch die Stadt. Im Rosengarten paddelten Kinder mit kleinen Booten übers Wasser, tollten auf einer Hüpfburg der OSTSEE-ZEITUNG, ließen sich schminken. Das gefiel auch dem sechsjährigen Moritz und seinem achtjährigen Bruder Paul. Ihr Großvater, der 56-jährige Axel Kiewel aus Christinenfeld, lobte: „Das Fest hier in Dassow gefällt mir gut. Es wird viel für die Kinder gemacht.“

In der Grevesmühlener Straße boten Vereine und Firmen am Sonnabend unterschiedlichste Speisen, Süßigkeiten und Informationen an. Am Stand des Heimat- und Tourismusvereins Dassow gab’s leckere Falafel-Wraps nach syrischen Rezepten zu kaufen – zubereitet von Syrern und Deutschen. Auf dem Lindenkrug-Parkplatz unterhielten Kinder und Erwachsene die Besucher des 20. Heimat- und Vereinsfestes mit Showprogrammen. Als ein Höhepunkt des Tages war für den späten Abend ein Auftritt der Schlagersängerin Ute Freudenberg angekündigt. Gestern endete das Heimat- und Vereinsfest in Dassow mit einem musikalischen Frühschoppen und einem Volleyballturnier.

Am Freitagabend dankte Annett Pahl der Dassowerin Hannelore Stuppy für ihren langjährigen ehrenamtliche Einsatz als Leiterin der Familienbegegnungsstätte im alten Rathaus, als Vorsitzende des Dassower Jugend-, Kultur- und Freizeitvereins und als Stadtvertreterin, die zudem den Sozialausschuss leitete. Hannelore Stuppy sagte: „Es hat mir die ganzen Jahre viel, viel Freude gemacht.“ Sie bedankte sich dafür, „dass mich so viele Dassower unterstützt haben.“ Annett Pahl nutzte den Empfang auch zur Ehrung eines Mitgliedes der Freiwilligen Feuerwehr Dassow. Für 25 Jahre pflichtgetreuen Dienst bekam Mario Blaffert das Brandschutzehrenzeichen in Silber des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Annett Pahl lobte während des Empfangs in der Dornbuschhalle Anne Brauer, Monika Döbler, Kerstin Michael und Christopher Wittenburg für ihr Engagement im Festkomitee. Sie sagte: „Das habt ihr wirklich super gemacht.“ Dank sprach die erste stellvertretende Bürgermeisterin auch allen aus, die sich seit einem Jahr ehrenamtlich um Flüchtlinge in Dassow kümmern. Zwei neue Bürger der Stadt kümmerten sich ihrerseits während des Empfangs an einem Tresen und beim Ausschenken von Getränken an den Tischen um das Wohl der Gäste.

Annett Pahl nannte die zahlreichen Sponsoren, denen zu verdanken sei, dass das Heimat- und Vereinsfest in einem so großen Rahmen gefeiert werden könne – „allen voran die Firma Euroimmun“.

Die stellvertretende Bürgermeister sagte in ihrer Rede: „Das Gewerbe in unserer Stadt wächst stetig.“ Danach hob Annett Pahl den bevorstehenden Bau einer Kindertagesstätte auf dem früheren Freibadgelände hervor. Die Stadtvertreter würden hoffen, dass die Baugenehmigung bald vorliege und die Kita im nächsten Jahr eröffne.

In ihrer Rede schlug die stellvertretende Bürgermeisterin auch ernste Töne an. Sie sagte: „Bei aller Freude ist bei uns in diesem Jahr auch Wehmut dabei.“ In den vergangenen Jahren habe Bürgermeister Jörg Ploen immer an ihrer Stelle gestanden. Er ist schwer erkrankt. Die Gäste des Empfangs applaudierten, als Annett Pahl sagte, sie wünsche ihm gute Besserung.

Jürgen Lenz

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