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Wenn der Bürgermeister den Bürgermeister spielt

Schönberg Wenn der Bürgermeister den Bürgermeister spielt

Die Proben zeigen es: Das neue Stück der Schönbarger Späldäl verspricht beste Unterhaltung / Lutz Götze spielt einen Dorfschulzen

Schönberg. Wer beste plattdeutsche Unterhaltung genießen möchte, der sollte sich einen von drei Tagen im Oktober freihalten und sich rechtzeitig Karten sichern. Am 15., 16. und 22. Oktober führt die Schönbarger Späldäl ihr neues Stück auf. Beim letzten Stück waren alle Vorstellungen im Schönberger Kino ausverkauft. Eintrittskarten für die neue Inszenierung gibt’s im Vorverkauf am 20. und 24. September.

Steigender Beliebtheit erfreut sich die niederdeutsche Bühne nicht nur beim breiten Publikum, sondern ebenso bei Frauen und Männern, die daran interessiert sind mitzuspielen. „Das Ensemble hat viel Zulauf“, sagt Rudolf Korf, Mecklenburger von Geburt und Neigung, jahrzehntelanger Schauspieler, Regisseur, Direktor und Autor an der professionellen Fritz-Reuter-Bühne in Schwerin und Regisseur zahlreicher Inszenierungen der Schönbarger Späldäl. Er leitet auch die Proben fürs neue Stück, das die im Juni in Kiel mit dem Konrad-Hansen-Preis geehrte Schönberger Autorin Marion Balbach geschrieben hat und am 15. Oktober seine Uraufführung erlebt: „Dwatsche Driewer un plietsche Wiewer“.

Die Vielzahl an Schauspielern ermöglicht der Schönbarger Späldäl eine Inszenierung mit zahlreichen Rollen. Zehn Darsteller bringen das Stück auf die Bühne. Die Rolle des Bürgermeisters Benno Dörpfeld übernimmt Schönbergs ehrenamtlicher Bürgermeister Lutz Götze. Er stieß vor zwei Jahren zur Späldäl. Nun arbeitet er sich immer weiter in die Rolle eines Dorfschulzen hinein, der den finanziellen Angeboten von „Investoren“ erlegen ist. Die Finanzjongleure haben eine Kulturscheune gekauft, um auf dem Gelände einen Industriekomplex zu errichten. Damit gefährden sie nicht nur Natur, sondern ebenso eine Theatergruppe. Die setzt sich mit ihren schauspielerischen Mitteln zur Wehr – und ein höchst vergnügliches Geschehen in Gang, bei dem auch eine Rolle spielt, was Männer und Frauen antreibt, wenn sie von Amors Pfeilen getroffen werden. Da kann sich, wie Rudolf Korf erklärt, das angestrebte Glück der Erotik auch ins absolute Gegenteil verkehren – zu erleben am 15., 16. und 22. Oktober bei der Schönbarger Späldäl.

Jürgen Lenz

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