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Grevesmühlen Kunst am Bau – Wobag lässt Wohnblocks verschönern
Mecklenburg Grevesmühlen Kunst am Bau – Wobag lässt Wohnblocks verschönern
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00:00 11.07.2016
Die gesamte Fassade wird das Bild schmücken.

Die Idee, einen Kunstpfad durch Grevesmühlens Innenstadt zu führen, gibt es schon länger. Doch im Grunde genommen müsste man diesen Pfad nicht nur entlang der Skulpturen, die in der Innenstadt stehen, ausweisen, sondern ihn auch durch die Wohngebiete der ehemaligen Kreisstadt führen. Denn dort schmücken bereits einige Bilder von Daniel Wrede die Außenwände der Wobag-Gebäude. Derzeit entsteht ein neues Werk im Wohngebiet am Wasserturm, und zwar eines, das sich über einen kompletten Block zieht. „Bis Mitte August werde ich wohl brauchen“, sagt der Graffiti-Künstler aus Grevesmühlen, der inzwischen im ganzen Norden unterwegs ist.

Die Idee, einen Kunstpfad durch Grevesmühlens Innenstadt zu führen, gibt es schon länger.

Das Motiv lässt sich derzeit nur erahnen auf der Front des Gebäudes, ein Gerüst verdeckt den größten Teil. Mehr als 100 Spraydosen plant Daniel Wrede für die Arbeit ein. Die Wobag ist einer von mehreren Auftraggebern in der Stadt, der Zweckverband, die Stadtwerke haben bereits einige ihrer Gebäude von dem Künstler „verzieren“ lassen. Die Skaterbahn am Ploggensee hat auch ein aktuelles Bild erhalten. Angst vor illegalen Graffitis, die die eigenen Werke verschandeln? „Nein, habe ich nicht. Klar, das passiert immer mal wieder, aber dann gibt es ein neues Bild und die Sache passt wieder.“

Entscheidend ist, dass die Motive zu den Objekten passen. Der Hingucker am Bahnhof von Grevesmühlen ist die Abbildung einer Dampflok auf dem Gas-Verteiler-Kasten neben dem Kreisverkehr. „Es werden verschiedene Ansichten zu sehen sein, um die Fassade aufzulockern“, sagt Uta Woge, Geschäftsführerin der Wobag. Ein halbes Dutzend Aufträge hat Daniel Wrede bereits für die Grevesmühlener Wohnungsbaugesellschaft erledigt. „Typische Motive für Grevesmühlen sind das in der Regel wie der Wasserturm.“ An Ideen mangelt es nicht für die Gestaltung der Fassaden. Für Daniel Wrede ist das „Heimspiel“ für die Wobag auch wieder eine Möglichkeit, sich in seiner Heimatstadt zu zeigen, nachdem er in Schwerin mit seinen Graffiti für Aufsehen gesorgt hat.

Prochnow/Wegner

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