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Grevesmühlen Kunsthandwerk, Kaffeebrenner und literarischer Rundgang
Mecklenburg Grevesmühlen Kunsthandwerk, Kaffeebrenner und literarischer Rundgang
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00:00 16.10.2017
Zu einem literarischen Rundgang durch den Ort ging es nach der Eröffnung. FOTOS (6): MAIK FREITAG

Punkt 16 Uhr hob Schaffner Wolfgang Kroll am Sonnabend die Kelle und blies in seine Pfeife, um die Abfahrt des „Lütt Kaffeebrenner“ vom Klützer Bahnhof zu signalisieren und damit inoffiziell die dritte Klützer Kulturnacht zu eröffnen. Denn die folgte erst eine Stunden später auf dem Klützer Marktplatz, als die Gäste des Kaffeebrenners schon wieder aus dem sechs Kilometer entfernten Reppenhagen in Klütz angekommen waren. Erstmals nahm die Klützer Schmalspurbahn an der Kulturnacht teil.

Vielfältiges Angebot bei der dritten Auflage der Klützer Kulturnacht

„Ich freue mich, dass sich wieder so viele Geschäfte, Vereine und Einrichtungen an unserer Kulturnacht beteiligen. Man sieht, hier wird Kultur groß geschrieben“, sagte Bürgermeister Gundram Jung, der seine Ansprache aus dem Korb des Leiterwagens der Freiwilligen Feuerwehr hielt. Die nahm sich anschließend Zeit, um den Gästen ihren Einsatz zu erklären und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone zu servieren. Zeitgleich öffneten die ersten Geschäfte ihre Pforten, um ihre Kunst zu präsentieren. Allen voran zeigte sich wieder das Literaturhaus „Uwe Johnson“. Denn noch während das Klexs-Theater „König Rattus und die Ritter der Käserunde“ für Kinder ab drei Jahren zeigte, machten sich andere auf einen literarischen Rundgang durch die Stadt. Barbara Stierand führte auf die Spuren von Uwe Johnson und zeigte geheime, aber auch schöne Ecken des Ortes.

Viel Zeit für Erklärungen nahm sich auch Michael Schimmel. „Im Thurow“ fachte er nicht nur ein Schmiedefeuer an, sondern zeigte diese Kunst auch mit verschiedenen Metallformen. Einen gerade hergestellten Korkenzieher durften die staunenden Gäste schließlich gleich als Souvenir mitnehmen. Wie man zwar nicht Stroh zu Gold, dafür aber Wolle zu einem Faden spinnt, konnten die Besucher der Kulturnacht im „Spinnrad“ erleben. Hier nahmen sich Inhaberin Martina Peters aus Moor und Marianne Lohrmann aus Grundshagen Zeit, die Arbeiten aus Wolle zu erklären und zu zeigen. Zeitgleich stellte die Lübecker Malerin Gundula Wallenborn ihre Acrylmalereien sowie Holz- und Lenolgrafiken aus. „Auch wenn wir gerade am Sanieren sind und in einigen Wochen eine Art Neueröffnung machen wollen, nutzen wir die Kulturnacht, um auf uns weiter aufmerksam zu machen“, erklärte „Spinnrad“-Inhaberin Martina Peters.

Wer es lieber etwas fruchtiger mochte, war in der „Mosterei“ richtig. Hier wurde nicht nur zum Schaubrennen eingeladen, sondern natürlich auch zur anschließenden Verkostung. Wer nach dem Stöbern noch Lust auf mehr hatte, ließ den Abend im Café Miluh bis in den frühen Morgen bei der After Show Party ausklingen.

Maik Freitag

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