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Grevesmühlen LESERBRIEFE
Mecklenburg Grevesmühlen LESERBRIEFE
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04:41 14.03.2013

derungen der 8. Liga rumdümpelt. Und dann die Stellungnahme der Pressesprecherin der Stadt Grevesmühlen („ . . . aber wir können uns alle den Witterungsbedingungen mit Vorsicht und Rücksicht anpassen.“). Alte und kranke Menschen können auf glatten und verschneiten Straßen sich in Gefahr begeben, Hauptsache, die jungen und gesunden Spieler haben einen grünen Rasen. Hier ist doch jede Verhältnismäßigkeit verloren gegangen.

Egon Voigt, Dassow

Ex-Kreisstadt wird zum Dorf Zur Debatte um die Gerichtsreform: Der Regierung ist es wohl egal, wie weit die Anmarschwege der Bürger zum Gericht sind und wie lange die Erledigung von Verhandlungen dauert. Schon jetzt finden Verhandlungen erst nach Monaten statt. Man spricht von einer Einsparung durch die Reform von 34 Millionen Euro in 25 Jahren. Wer weiß, wie es in 25 Jahren überhaupt hier aussieht?

Und die 42 Angestellten des Amtsgerichtes werden ja nicht entlassen, sondern müssen in anderen Räumen untergebracht werden. Dann wird eben bloß mal in Wismar gebaut, so wie es jetzt mit dem Kreis geschieht. Und hier in Grevesmühlen wurde für das Geld der Bürger die Malzfabrik saniert und am Gericht ein Anbau errichtet. Wenn man Grevesmühlen das Gericht nimmt, dann kann man ja auch das Rathaus noch schließen und Grevesmühlen ist ein Dorf. Alle Bemühungen von Händlern, die Geschäfte zu beleben, sind ohne Erfolg. Da nützt auch keine City-Nacht.

Leider glaube ich auch, dass der Beschluss von Frau Kuder durchgeführt wird, ohne Rücksicht auf Verluste. Möchte sich doch die Bevölkerung dagegen wehren. Ich bin 93 Jahre alt und so lange gibt es ein Amtsgericht in Grevesmühlen. Man brauchte nie auf diese Weise Kosten einsparen.

Elisabeth Paust, Grevesmühlen

OZ

(Mo.

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