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Grevesmühlen Landkreis und Schulz e. V. schlichten Streit
Mecklenburg Grevesmühlen Landkreis und Schulz e. V. schlichten Streit
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00:00 18.07.2016

Der Landkreis Nordwestmecklenburg und der Verein Schulz e.V., der die Betreuung dezentral untergebrachter Asylbewerber übernommen hat, wollen sich heute an einen Tisch setzen. Hintergrund sind Unklarheiten bei Abrechnungsmodalitäten und Zuständigkeiten (die OZ berichtete).

Am Donnerstag vergangener Woche wurden die Unstimmigkeiten thematisiert. Sozialdezernentin Karla Krüger (SPD) hatte den Kreistagsmitgliedern erklärt, dass Schulz e.V. bis zu diesem Tage keinen Betreuungsstundensatz an den Landkreis übermittelt habe. Faktisch sei so auch keine abschließende Abrechnung und vollständige Auszahlung von Geld möglich gewesen. Es seien lediglich Abschlagszahlungen erfolgt.

Der Verein hingegen verwies gegenüber der OZ auf das Angebot, das er dem Landkreis im Zusammenhang mit der Ausschreibung der Betreuung gemacht hat. „Die Kalkulation eines Betreuungsstundensatzes war Bestandteil dieses Angebotes“, sagte Sebastian Witt von Schulz e.V.

Der Verein hatte die Betreuung dezentral untergebrachter Asylbewerber im März beziehungsweise in einem zweiten Gebiet im Juli übernommen. Schulz e.V. war aber bereits zuvor eingesprungen, um diese Leistung zu erbringen – von November 2015 bis einschließlich Februar 2016. Auch auf einen Teil dieses Geldes wartet der Verein noch. Erst am Montag vergangener Woche konnten sich der Landkreis und das Landesamt für innere Verwaltung (LAiV) auf einen Stundensatz einigen.

Sozialdezernentin Karla Krüger war gegenüber der OZ um eine Lösung des Problems bemüht. Beide Seiten hätten versucht, Gutes zu tun, sagte sie über die Zusammenarbeit von Fachdienst und Verein.

„Schulz e.V. ist ein engagierter Verein, der super Arbeit macht.“

nb

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