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Landwirte fordern Ausbau der ländlichen Region

Grevesmühlen Landwirte fordern Ausbau der ländlichen Region

Die Wählergemeinschaft Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft (LUL) lud zur Versammlung. Knapp 20 Mitglieder kamen.

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Knapp 20 Mitglieder kamen am Donnerstag nach Grevesmühlen zur Mitgliederversammlung ins ÜAZ.

Quelle: Fotos: Dana Dolata (1), OZ

Grevesmühlen. Zu den Zielen der Wählergemeinschaft Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft (LUL) gehören neben einer nachhaltigen Landbewirtschaftung und Landwirtschaft auch die Öffentlichkeitsarbeit, wie während der Mitgliederversammlung am Donnerstag vom neuen Vorstandsvorsitzenden Dietmar Hocke aufgezeigt worden ist. Denn die Wählergemeinschaft sei zwar politisch aktiv, allerdings kaum bekannt in der breiten Öffentlichkeit. Erklärtes Ziel ist die Beibehaltung der Zusammenarbeit mit dem Kreisbauernverband sowie der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur in ländlichen Räumen. Dazu gehören laut Dietmar Hocke neben dem Ausbau und der Erweiterung des Internets auch die Sanierung der Straßen und Wege.

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Hansjörg Rotermann

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Knapp 20 Mitglieder waren zur Versammlung gekommen, die alle zwei Jahre stattfindet. Weil die Beteiligung in den vergangenen Jahren deutlich gesunken ist, wurde eigens die Satzung geändert. Nun können die Mitglieder auch Beschlüsse fassen, wenn weniger als 50 Prozent der Anhänger anwesend sind. Auch wurde der Name der Wählergemeinschaft auf LUL geändert. Mit dem Bestandteil „ländlicher Raum“ soll zum Ausdruck gebracht werden, dass nicht nur die Landwirtschaft, sondern darüber hinaus auch viel umfassendere Themen der gesamten Region angepackt werden. Auch wurde festgelegt, dass der Vorstand größer als bisher sein soll.

„Ein breit aufgestellter Vorstand ist wirklich wichtig“, sagte Dietmar Hocke, der am Donnerstag zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Er bemerkte, dass Themen von Mitgliedern am besten betreut werden können, wenn es in jedem Wahlbereich zwei Vorstandsmitglieder gäbe. Ganz umsetzen ließ sich dies bei der aktuellen Wahl allerdings nicht: Der gebildete Vorstand hat aber die Möglichkeit, nach und nach neue Mitglieder in seine Reihen zu holen. Bisher sind neben Dietmar Hocke, Gertraud Marth (stellvertretende Vorsitzende), Schriftführer Ralf Hünemörder und Kassenverwalter Werner Kniest auch die Beisitzer Uwe Harder, Uwe Brüsewitz, Klaus-Dieter Meißner und Hansjörg Rotermann im Vorstand vertreten.

Rotermann reagierte an diesem Abend auf eine Feststellung von August-Wilhelm Gau, der als Mitglied nicht mehr dabei ist — aus Altersgründen — wie er betonte. Dem fiel auf, dass sich, als die Wählergemeinschaft sich vor etwa zwölf Jahren gebildet hatte, etwa 70, 80 Personen bei den Mitgliederversammlungen saßen. Am Donnerstag waren nur knapp 20 Menschen vor Ort. Und überhaupt wäre ein Verlust von Mitgliedern zu verzeichnen.

Rotermann dazu: „Wenn wir in die Parteien schauen, so sehen wir, dass auch diese im gleichen Zeitraum noch mehr Leute verloren haben. Ich gehe davon aus, dass es die allgemeine Politikverdrossenheit ist, die dazu führte.“ Wichtig wäre es ihm, noch einmal zu betonen, dass die LUL im Kreistag, wo sie derzeit mit zwei Sitzen vertreten ist, „gern gesehen“ sein würde. Insgesamt gibt es 62 Abgeordnete im Kreistag.

Wählergemeinschaften übrigens sind Vereinigungen, die zu Wahlen antreten, ohne politische Parteien zu sein. „Wir werden im Kreistag gebraucht, weil die Interessen der Landwirte von den Parteien dort nicht angemessen vertreten werden“, machte Hansjörg Rotermann klar.

Gertraud Marth stellte anschließend die Themen der LUL-Arbeit vor. Eine von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichte Studie hatte ergeben, dass die Schüler in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere in Wismar und Nordwestmecklenburg, im bundesweiten Bildungsvergleich am schlechtesten abschneiden. Die Wählergemeinschaft hatte anschließend eine Diskussionsrunde einberufen, zu der etwa 150 Teilnehmer kamen.

 

Dana Dolata

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