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Grevesmühlen Linedancen und gegen Rechts rocken
Mecklenburg Grevesmühlen Linedancen und gegen Rechts rocken
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16:15 23.04.2018
Grevesmühlen

Alte Musik zu hören, die du einst geliebt hast, ist wie einen alten Freund wiederzutreffen. Diese Weisheit beschreibt eigentlich das Rock Men Country Festival, das vom 4. bis 6. Mai auf dem KfL-Gelände im Degtower Weg in Grevesmühlen stattfindet. Als Idee der Gostorfer Linedancer „Ghostrider“ geboren, traten sie an Heiko Subat als Inhaber von KfL Motors heran. Aus dem jährlich stattfindenden Line Dancer-Treffen im Januar im K2 in Grevesmühlen sollte etwas Größeres mit Festival-Charakter werden. Was könnte ein besserer Anlass sein, als das zehnjährige Jubiläum der Ghostrider, die im Gostorfer Sportverein angesiedelt sind. Ausgetüftelt wurde ein dreitägiges Programm, das sich sehen lassen kann. Am 4. Mai sorgen „Five Man On The Rocks“ und DJ Fredi für die Musik zum Tanzen. Am 5. Mai steht ein Workshop-Marathon im Linedancen auf dem Plan. Und der Abend verspricht eine ganz große Nummer: Die deutsche Country-Band „Truck Stop“ wird erwartet. Festival-Koordinator Jörn Buttkewitz konnte außerdem die junge Countrysängerin Van de Forst engagieren - eine Newcomerin der Szene, die es schon im Vorprogramm richtig knallen lassen wird, verspricht er. Sendepause nach zwei musikalischen Abenden der Extraklasse? Fehlanzeige. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familie mit Hüpfburg, Kinderschminken, Riesenrutsche, Basteln, Malen, Bullriding für Kinder und Ponyreiten zum Beispiel.

Die  Toten Hosen haben es getan, ebenso Die Ärzte und Fettes Brot. Im vergangenen Sommer waren es unter anderem Kraftklub und die Beatsteaks. Wer wird es in diesem August zu „Jamel rockt den Förster“ schaffen? Darüber schweigen sich die Veranstalter Birgit und Horst Lohmeyer aus. Auch dieses Mal verfolgen sie ihre Strategie, die Bands vorher nicht bekannt zu geben. Dem Veranstalter-Duo komme es weniger auf die prominenten Bandnamen an, es gehe schließlich um die politische Botschaft, die hinter dem Festival stecke, so Horst Lohmeyer. Von den meisten Gästen scheint die Strategie positiv aufgenommen worden zu sein. Immerhin ist das Fest am 24. und 25. August, mit dem Lohmeyers ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen wollen, bereits ausverkauft, heißt es auf der Homepage. Bundesweit ist das Festival mittlerweile bekannt. Im vergangenen Jahr sind 1200 Tickets verkauft worden.

Jana Franke

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