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Männliche Leiche in Gartenanlage gefunden

Grevesmühlen Männliche Leiche in Gartenanlage gefunden

Toter war stark verwest / Rechtsmedizin und Staatsanwaltschaft Schwerin sprechen von einem natürlichen Tod

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In diesem seit Jahren nicht genutzten Gartenhaus im Börzower Weg ist die Leiche am Dienstag entdeckt worden.

Quelle: Karl-Ernst Schmidt

Grevesmühlen. In einer Gartenanlage im Börzower Weg in Grevesmühlen ist am Dienstag eine männliche Leiche gefunden worden. Das bestätigte die Schweriner Staatsanwaltschaft gestern auf Nachfrage. Nach Angaben von Pressesprecherin Claudia Lange sei die Leiche stark verwest gewesen. Die Rechtsmedizin schloss gestern nach näheren Untersuchungen ein Gewaltverbrechen aus.

Bei dem Toten soll es sich um einen 44-Jährigen aus Grevesmühlen handeln, der eines natürlichen Todes gestorben ist, erklärte Claudia Lange.

Die Gartenanlage an der Malzfabrik wird kaum noch bewirtschaftet. Viele Häuschen stehen leer – eben auch jenes, in dem die Leiche gefunden wurde. Rundherum ist alles zugewachsen, nur ein Trampelpfad führt zum Gebäude. Dessen Fenster sind zerbrochen, das Innere gleicht eher einer Müllhalde. Verschmutzte Kleidungsstücke türmen sich, alte Lebensmittel und Getränkeflaschen sind auf dem Boden verstreut. Nach OZ-Informationen soll es sich bei dem tot aufgefundenen Mann um einen Obdachlosen aus der Stadt gehandelt haben. Des Öfteren sei er in der Gartenanlage gesichtet worden, erzählen Gartenbesitzer und Anwohner. Ein Grevesmühlener wunderte sich über den Trampelpfad zum Haus und wollte am Dienstag nach dem Rechten sehen – dann entdeckte er die männliche Leiche und rief die Polizei. Am Mittwoch waren die Beamten erneut vor Ort und suchten im Gartenhaus nach Hinweisen auf die Person.

Bereits im Februar hatte es in der Gartenlaube gebrannt. Besucher des angrenzenden Friedhofs hatten das Feuer seinerzeit entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Schon damals gab es Hinweise darauf, dass der Obdachlose in dem Gebäude lebte. Damals gingen Feuerwehr und Polizei von Brandstiftung aus.

jf

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Wolgast
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Bei der 60-Jährigen, die in ihrer von Feuerwehr und Polizei aufgebrochenen Wohnung im ostvorpommerschen Wolgast entdeckt worden war, gibt es keine Hinweise auf Einwirkung Dritter.

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