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Grevesmühlen Medizin-Firma sponsort Alpaka-Therapie
Mecklenburg Grevesmühlen Medizin-Firma sponsort Alpaka-Therapie
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00:10 10.03.2016
Hygcen-Geschäftsführer Sebastian Werner und Margit Werner (l.) mit Diakonie-Geschäftsbereichsleiterin Anne Reichert, Alpaca-Halter Marco Holter und Hygcen-Gründer Heinz-Peter Werner. Im Vordergrund: Leopold das Thearpie-Alpaka. Quelle: Bruno Lübbers

Flauschigen und unverhofften Besuch gab es am Montag bei der 20-jährigen Jubiläumsfeier des Medizin-Dienstleisters Hygcen im Ludwig-Bölkow-Haus in Schwerin. Sein Sohn und Nachfolger als Geschäftsführer Sebastian Werner machte dem Unternehmensgründer Heinz-Peter Werner ein ungewöhnliches Geschenk: Der schneeweiße Leopold stand plötzlich im Konferenzraum und wurde der Star des Tages. Zahllose Fotowünsche mussten der Alpaka-Hengst und sein Halter Marco Holter erfüllen. Denn Hygcen sponsort für ein Jahr die Therapiestunden mit Leopold für die Diakonie im nördlichen Mecklenburg. Dort arbeitet Leopold in der sogenannten tiergestützten Therapie mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. Seit rund anderthalb Jahren ist Leopold ein regelmäßiger Besucher im betreuten Wohnen der Diakonie in Grevesmühlen. Von Kindern mit Downsyndrom und Autismus bis hin zu körperlichen Leiden reicht die Palette der jungen Menschen, die mit dem Tier arbeiten. Der Kontakt mit dem sanften Tier, das Erlebnis es am Halfter durch die Gegend zu führen oder einfach nur ein Gefühl für ein anderes Lebewesen zu bekommen stehen dabei im Mittelpunkt.

Vom Nutzen ist auch die Diakonie überzeugt, so Anne Reichert, Geschäftsbereichsleiterin: „Wir haben mit Leopold sehr gute Erfahrungen gemacht und sind Hygcen sehr dankbar, dass sie jetzt für ein Jahr die Kosten für die monatlichen Therapiestunden übernehmen.“ Damit könnten die Therapiestunden — zurzeit mit einer Gruppe von fünf Bewohnern — weiter intensiviert werden.

Daneben ist Leopold auch in anderen Einrichtungen wie dem Hospiz in Bernstorf im Einsatz. Seit 2013 betreibt Marco Holter in Hamberge seinen Alpaka-Hof. Neben Leopold sind nach der guten Resonanz nun auch zwei weitere Alpakas im Therapie-Einsatz: der auf dem Hof geborene Alberto und der neue hinzu gekommene Aladin.

Von Bruno Lübbers

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