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Grevesmühlen Mehr Personal für die Wirtschaftsförderung
Mecklenburg Grevesmühlen Mehr Personal für die Wirtschaftsförderung
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00:00 15.09.2018
Grevesmühlens Bürgermeister Lars Prahler bei der Eröffnung des Unternehmerfrühstücks in der Malzfabrik. Quelle: Foto: M. Prochnow
Grevesmühlen

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises hat nach über einem Jahr eine positive Bilanz gezogen. Geschäftsführer Martin Kopp nutzte das gestrige Unternehmerfrühstück in Grevesmühlen, organisiert von der Stadt und dem Unternehmerverband, um nach einem kurzen Rückblick seine Ideen für die Zukunft vorzustellen. Und die sind sowohl realistisch als auch eine Herausforderung für den Landkreis.

„Denn Tatsache ist, dass wir mit den vier Personalstellen, die wir im Moment in der Wirtschaftsförderung haben, nicht reichen werden“, so Kopp. Denn die vergangenen Wochen hätten deutlich gezeigt, dass es etliche Baustellen gäbe. Das vor wenigen Wochen eröffnete Welcome-Center in Wismar, in dem zwei Mitarbeiterinnen Fachkräfte beraten und begleiten, hatte bereits einige Dutzend Klienten.

„Dabei merken wir, dass vor allem die Ansiedlung von MV Werften eine Menge Arbeit für uns bedeutet“, erklärt der Geschäftsführer. „Das gilt für Arbeitnehmer aus Deutschland, die Wohnungen suchen, oder eine Unterstellmöglichkeit für Pferde, weil der Job sie hierher verschlägt, ebenso wie der Ingenieur aus dem Ausland, der kein Deutsch spricht, aber eine Wohnung sucht und einen Kita-Platz.“

Gleichzeitig baut Martin Kopp eine Datenbank auf für Gewerbeimmobilien in Nordwestmecklenburg. Bislang beschränkt die sich vor allem auf freie Flächen in Gewerbegebieten. „Was wir jedoch viel dringender brauchen, das merken wir an den Anfragen, sind Gewerbeimmobilien, die leer stehen und sofort bezugsfertig sind. Ich kann nur darum bitten, diese Informationen an uns zu leiten, damit wir sie bündeln können.“

Ein weiteres Themenfeld ist die Suche beziehungsweise Sicherung von Fachkräften. Dazu hat Nordwestmecklenburg zusammen mit Schwerin und dem Landkreis Ludwigslust-Parchim ein Projekt aufgelegt, das über zwei Jahre läuft und auf die Gewinnung von Fachkräften abzielt. „Das können wir nicht allein, das geht nur in Westmecklenburg als Verbund“, erklärt Martin Kopp. „Und alle diese Aufgaben führen dazu, dass wir aufstocken müssen.“ Mit Fachkräften.

M. Prochnow

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