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Mehrheit für neuen Sportplatz in Klütz

Klütz Mehrheit für neuen Sportplatz in Klütz

1003 Teilnehmer bei Umfrage der OSTSEE-ZEITUNG / Kreissportbund stellt Fördermittel in Aussicht

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Dasn Land möchte die marode Sportanlage in Klütz kaufen und die Flächen für Schloss Bothmer nutzen.

Quelle: Foto: Robert Niemeyer

Klütz. Seit Schloss Bothmer fertig saniert ist und im Mai 2015 wiedereröffnet wurde, pokern die Stadt Klütz und das Land Mecklenburg-Vorpommern um die Flächen der Sportanlage im an das Schloss angrenzende Volksparkstadion.

OZ-Bild

1003 Teilnehmer bei Umfrage der OSTSEE-ZEITUNG / Kreissportbund stellt Fördermittel in Aussicht

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Sofern das Land als Besitzer von Schloss Bothmer der Stadt die Fläche abkauft, könnte am Stadtrand eine ganz neue, moderne Sportanlage für den Vereins- und den Schulsport gebaut werden. Die würde aber etwa 3,5 Millionen Euro kosten – Geld, das die Stadt alleine nicht aufbringen kann.

Aber viele Leser der OSTSEE- ZEITUNG wünschen den Sportlern des SV Klütz und den Schülern der Regionalen Schule Klütz eine moderne neue Sportanlage, auf der vernünftig Leichtathletik ausgeübt und auch ligatauglich Fußball gespielt werden kann. Das ergab eine Umfrage der OZ im Internet. Gestellt wurde dort Mitte März die Frage: „Soll die Stadt Klütz eine neue Sportanlage für 3,5 Millionen Euro bauen?“ Nach etwa eineinhalb Monaten ist das Ergebnis der Umfrage deutlich. 1003 Personen haben abgestimmt.

„Ja, Schüler und Sportverein brauchen eine moderne Sportstätte“, sagten 708 Teilnehmer der Umfrage (71 Prozent). „Nein, aber die alte Sportanlage im Volksparkstadion sollte komplett saniert werden“, sagten 271 Teilnehmer (27 Prozent). „Nein, es sollte nichts verändert werden“, sagten 24 der Umfrageteilnehmer (zwei Prozent).

Einen Plan für eine neue Sportanlage am Kreisverkehr bei der katholischen Kirche gibt es in Klütz schon seit Jahren. Er wurde inzwischen konkretisiert. Auf der vier Hektar großen Fläche könnten eine Leichtathletikanlage mit vier Sprint- und vier Rundlaufbahnen sowie jeweils zwei Weitsprung- und Kugelstoßanlagen entstehen. Außerdem würde die Stadt nach einer Diskussion mit dem SV Klütz für die Fußballer mit einem punktspieltauglichen Rasenplatz in der Mitte der Leichtathletikanlage und einem ebenfalls wettkampftauglichen Kunstrasenplatz am Rand der Anlage planen.

Die Finanzierung ist aber die große Frage. Allein erste Erschließungskosten von 85000 bis 100000 Euro wären nicht förderfähig, hatte ein Planer erklärt. Zudem ist bislang nicht bekannt, wie viel Geld das Land für die alte Sportanlage am Schloss zahlen würde. Bewertet wurde das Grundstück bislang mit 364000 Euro.

Ein erstes positives Signal hat Bürgermeister Guntram Jung am 4. April erhalten. Er war mit Niels Drochner, dem Vorsitzenden des SV Klütz, beim Kreissportbund, um über mögliche Fördermittel für den Sportplatzbau zu sprechen. „Beim Kreissportbund sieht man das Projekt sehr positiv“, berichtete Jung von dem Gespräch. „Der Kunstrasen ist eigentlich kein Problem und es wurde mitgeteilt, dass eine Fördersumme bis zu 500000 Euro möglich wäre.“

Sollte keine neue Sportanlage gebaut werden, müsste die Stadt Klütz trotzdem tief in die Kasse greifen. Eine Sanierung des Volksparkstadions würde mindestens 900000 Euro kosten. Zudem gibt es verschiedene Mängel am Vereinshaus des SV Klütz. So könnten Holztüren erneuert werden, im Einfahrtsbereich müsste Schotter aufgefüllt werden und es wären eigentlich auch Reparaturen am Dach notwendig, die aber zum Teil durch Vereinsmitglieder erledigt werden könnten. Sowohl bei der Stadt als auch beim Sportverein werden die Arbeiten nicht als besonders dringend angesehen, solange noch über den Sportplatzneubau diskutiert wird. In den Kosten wäre auch ein neues Vereinshaus für 500000 Euro vorgesehen.

Malte Behnk

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