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Grevesmühlen Meierstorf: Ortsdurchfahrt wird endlich saniert
Mecklenburg Grevesmühlen Meierstorf: Ortsdurchfahrt wird endlich saniert
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00:35 14.04.2018
Beim Spatenstich (v.li.): Maik Schilke (Geschäftsführer LUT Gadebusch), Marco Häcker vom Ingeniurbüro Häcker & Krauß aus Wismar, Landrätin Kerstin Weiss, Stephan Ditz vom Zweckverband Grevesmühlen und Plüschows Bürgermeister Christian Baumann. Quelle: Foto: Malte Behnk
Meierstorf

Die Straße, die durch Meierstorf führt, wird für 711422,58 Euro saniert. Den größten Teil der Kosten für die Bauarbeiten an der Kreisstraße trägt der Landkreis mit 592546, 62 Euro. Weitere 80686,09 Euro zahlt der Zweckverband Grevesmühlen und 38189, 87 Euro entfallen auf die Gemeinde Plüschow.

Den Wunsch nach einem Ausbau der Ortsdurchfahrt gibt es in Meierstorf schon lange. „Das ist vielleicht schon zehn Jahre im Gespräch“, sagt Bürgermeister Christian Baumann. Schon sein Vorgänger Erhard Bräunig hatte sich als Plüschows Bürgermeister und als Landrat für eine bessere Straße stark gemacht. „Erst im Herbst hat sich ein Radfahrer schwer verletzt, weil er wegen der Risse in der Straße gestürzt ist“, begründet Baumann die Notwendigkeit der Baumaßnahme.

„Der Landkreis hatte aber immer zu wenig Geld“, erklärt Landrätin Kerstin Weiss (SPD) beim ersten Spatenstich für die Straßenerneuerung, warum die Meierstorfer so lange warten mussten. „Für 2017 und 2018 haben wir aber jeweils zwei Millionen Euro mehr für Straßensanierungen bekommen.“ Allerdings gebe es in Nordwestmecklenburg einen Investitionsstau von mehr als 100 Millionen Euro bei den Kreisstraßen.

Die 480 Meter lange Dorfstraße wurde von der Firma LUT aus Gadebusch abgefräst und derzeit in Abschnitten grundhaft neu gebaut. „Es werden 440 Meter Regenwasserleitungen und 300 Meter Trinkwasserleitungen gebaut“, sagt Marco Häcker vom Wismarer Ingenieurbüro Häcker&Krauß. Außerdem wird der Durchlass des Meierstorfer Grabens, der unter der Dorfstraße hindurchführt, erneuert.

Abschließend werden elf neue LED-Laternen an der Ortsdurchfahrt aufgestellt.

Gehwege werden bei den Bauarbeiten nicht entstehen. „Es war der Wunsch der Bewohner, dass kein Gehweg gebaut wird“, sagt Christian Baumann. Einerseits wären die Grundstücksbesitzer an den Kosten beteiligt worden, andererseits wäre an einigen Stellen kein Platz dafür. Denn die Fahrbahn soll auf eine Breite von 5,50 Meter ausgebaut werden, damit sich ein Pkw und ein Lastwagen gefahrlos entgegenkommen können. Das war bei einer bisherigen Fahrbahnbreite von 3,30 bis 4,90 Metern nicht überall möglich.

Bis zum 30. Oktober sollen die Bauarbeiten dauern. Bis dahin wird die Ortsdurchfahrt gesperrt. Eine Umleitung von der B 105 über Gressow nach Tressow ist ausgeschildert.

mab

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