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Grevesmühlen Melancholisches zum Abschied
Mecklenburg Grevesmühlen Melancholisches zum Abschied
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00:05 21.02.2017

Es war alles so selbstverständlich: das laute Wippen seiner Füße auf dem Fußboden, das klappernde Geräusch, wenn er seine Kaffeebecher auf die Untertasse abstellte, das Zuschlagen seiner Tür, wenn er fix eine Zigarette rauchen war, das Fluchen, wenn das PC-Programm nicht so wollte wie er, die Melodie aus den Boxen, wenn er seinen Computer heruntergefahren hat. Jetzt wird es ruhig im Nachbarbüro und die Selbstverständlichkeit weicht einem komischen, ja, ich würde sogar sagen, einem melancholischen Gefühl bei mir. Wilfried Rohloff, unser Sportredakteur und mein Büronachbar, ist nun in der passiven Phase seiner Altersteilzeit. In den vergangenen Monaten verabschiedete ich bereits zwei Kolleginnen aus dem Servicecenter des Pressehauses, mit denen ich Jahre zusammenarbeitete. Im kommenden Jahr wird es eine weitere liebe Kollegin sein, die Tschüss zum Arbeitsalltag sagt. Mir wird mehr und mehr schmerzhaft bewusst: Alles hat ein Ende. Und das Selbstverständliche sollte nicht einfach als Selbstverständliches hingenommen werden. Theodor Fontane sagte einst: „Abschiedsworte müssen kurz sein wie eine Liebeserklärung.“ Drum sei dir gesagt, lieber Büronachbar: Ich werde dich vermissen!

OZ

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