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Grevesmühlen Millrath bleibt – TSG Wismar mit Planung auf der Zielgeraden
Mecklenburg Grevesmühlen Millrath bleibt – TSG Wismar mit Planung auf der Zielgeraden
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01:10 16.04.2018
Vivien Millrath versteht mein System und spielt im Team eine tragende Rolle.Christoph Nisius Trainer TSG Wismar Quelle: Foto: Peter Preuss

Obwohl die Handballsaison 2017/2018 noch nicht beendet ist und auch noch nicht klar ist, wer Meister in der Oberliga Ostsee- Spree wird, hat die TSG Wismar die Planung für das neue Spieljahr fast abgeschlossen. „Wir befinden uns auf der Zielgeraden. Aber das Team steht“, strahlt Torsten Wehr, Präsident der TSG Wismar. Er hat in den vergangenen Wochen intensive Gespräche mit den Spielerinnen geführt. „Alle Leistungsträgerinnen konnten wir auch für die neue Saison gewinnen. Am Montag unterschrieb nun auch Vivien Millrath ihren Vertrag. Sie bleibt uns somit auch für die neue Saison erhalten“, freut sich der TSG-Präsident.

Trainer Christoph Nisius (34), der bereits mit seiner Co-Trainerin Maryna Bratenkowa Anfang März seinen Vertrag auch um ein Jahr verlängert hat, fiel ein Stein vom Herzen, als er von Millraths Bekenntnis zum Wismarer Handballverein hörte. „Vivien Millrath versteht mein System und spielt im Team eine tragende Rolle“, erklärt der 34-Jährige. „In Wismar ist nach dem Abstieg viel passiert. Die letzte Saison war sehr turbulent, aber wir sind als Team nicht zerfallen, sondern haben zusammen gehalten. Ich freue mich, auch weiterhin ein Teil dieses Teams zu sein und möchte zusammen mit der Mannschaft noch viele Erfolge feiern“, sagt Vivien Millrath. Sie wurde am 27. Juli 1988 in Belzig geboren und von 2004 bis 2008 an der Sportschule Frankfurt/Oder ausgebildet. Danach spielte sie zwei Jahre beim Oberligisten HSC Potsdam, ehe sie zum Zweitligisten MTV Atlandsberg wechselte. Nachdem der SV Grün-Weiß Schwerin 2011 in die 3. Liga aufstieg, verstärkte Vivien Millrath – damals noch unter dem Geburtsnamen Erdmann – das Team der Landeshauptstädterinnen. Drei Jahre später führte ihr Weg dann nach Wismar zur TSG.

Die 29-jährige Rückraumspielerin gehört zu den besten Torschützinnen in der Oberliga Ostsee-Spree. Bisher hat sie in 18 Partien 96 Treffer erzielt und liegt damit in der Rangliste an sechster Stelle.

Angeführt wird diese von Ulrike Kuhlmey (VfV Spandau) mit 125 Toren.

Mit Vivien Millrath hat nun bereits die zehnte Handballerin des aktuellen TSG-Kader für die nächste Saison unterschrieben. Ein Fragezeichen gibt es aus unterschiedlichen Gründen noch bei vier Spielerinnen: Emilie Krohn, Melanie Tegler, Jennifer Kriegsmann und Julia Wilhelm. Ob sie in der nächsten Saison noch das TSG-Trikot tragen, steht heute noch in den Sternen. Doch für TSG-Trainer Christoph Nisius spielt das derzeit nicht die vordergründige Rolle. „Das Team steht und wir wollen in die Mannschaft noch hoffnungsvolle Talente aus den eigenen Reihen einbauen“, so Nisius. „Nun können wir uns voll auf die drei restlichen Spiele konzentrieren“, meint er. Fast vier Wochen musste sein Team eine Zwangspause einlegen.

Am Sonnabend empfängt die TSG dann zum vorletzten Heimspiel der Saison die Bundesliga-Reserve der Füchse Berlin-Reinickendorf. Und zwei Wochen später bestreiten die Wismarerinnen bei Pfeffersport Berlin ihr letztes Auswärtsspiel, ehe am 5. Mai dann das vermutliche Endspiel um Meisterschaft und Aufstieg in die 3. Liga gegen den Tabellenführer BFC Preussen in der Sport- und Mehrzweckhalle in Wismar steigen wird. „Ich hoffe, dass dann die Halle ausverkauft ist und die Zuschauer unsere Mannschaft zum Sieg treiben“, wünscht sich TSG-Präsident Torsten Wehr.

Peter Preuß

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