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Mit blauen Säcken gegen den Müll

Schönberg Mit blauen Säcken gegen den Müll

Am Frühjahrsputz in Schönberg beteiligten sich etwa 50 Frauen, Männer und Kinder.

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Der Stadtjugendring hatte in Schönberg zum zweiten Mal zum Frühjahrsputz aufgerufen. Etwa 50 Teilnehmer kamen.

Quelle: Frank Martens

Schönberg. Bei Sonnenschein und blauem Himmel rückten am Wochenende viele Schönberger aus zum Frühjahrsputz, zu dem der Stadtjugendring aufgerufen hatte. Das Deutsche Rote Kreuz, die Jugendfeuerwehr der Stadt, die Pfadfinder, Mitglieder der Vereine Audiokultur, KuK, Jugend und Freizeit sowie der Stadtjugendpflege folgten. Etwa 50 Teilnehmer zogen mit blauen Säcken durch die Stadt. Aufgeteilt in vier Gruppen sorgten sie vom Kino bis zu den Karpfenteichen, von der Fritz-Reuter-Straße, vorbei am Schwimmbad und der Feuerwehr bis zur Amtsstraße für saubere Straßen, Fußgängerwege und Gräben. Auch am Bahnhof, im Stadtpark, in der Lübecker Straße, vom Gymnasium bis zur Palmberghalle und entlang der Dassower Straße ist alles sauber.

Zum zweiten Mal hatte der Stadtjugendring zum gemeinsamen Frühjahrsputz in der Stadt aufgerufen. „Weil sich kein anderer drum gekümmert hatte“, sagt Frank Brinker. Der Sprecher des Stadtjugendrings ist der Ansicht, dass man nicht nur immer etwas von der Stadt verlangen könne. „Wir wollen auch etwas für die Stadt tun. Und das können wir. Die Manpower haben wir.“ Hinzu komme, sagt Brinker, der auch Chef der Pfadfinder ist, „dass wir damit auch versuchen so früh wie möglich ein Umweltbewusstsein bei den Kindern zu entwickeln.“ Er hoffe, dass die Jungen und Mädchen, „die heute mitmachen, morgen keinen Müll mehr wegwerfen.“

Gefunden haben die Frühjahrsputzer einiges. An den Karpfenteichen unter anderem einen Feuerlöscher, einen alten Kinderwagen, zwei Säcke mit benutzten Windeln und einen Schreibtischstuhl. Am Kinoplatz eine Maurerbütt. Unterstützt hat die Aktion auch die Firma Wilcken. Sie hat dann den Müll eingesammelt — in einen Container.

Bürgermeister Michael Heinze (Die Linke) lobte das Engagement der Freiwilligen und bedankte sich bei ihnen im Namen der Stadt mit Eintopf und Bockwurst. Drei Stunden dauerte der Einsatz und alle Beteiligten hoffen nun, dass die Stadt Schönberg für einige Zeit sauber bleibt.

Frank Martens

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