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Grevesmühlen Mit einem Schüleraustausch die weite Welt entdecken
Mecklenburg Grevesmühlen Mit einem Schüleraustausch die weite Welt entdecken
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02:24 28.03.2014
Die große weite Welt auf einem Globus: Schüler sollten sich über das Land, das sie bereisen wollen, gut informieren.
Grevesmühlen

Einen Schüleraustausch würden viele gern einmal machen. Bei den Vorbereitungen kommen viele Fragen auf. Wir klären auf:

Ab wann könnte ich ins Ausland? Laut Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur sind Schüleraustauschfahrten ab Jahrgangsstufe 8 zulässig. Sie führen in der Regel in Länder, deren Sprache an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern unterrichtet wird. Ein solcher Austausch soll vor allem die fremdsprachlichen Kenntnisse eines Schülers verbessern. Aber auch der kulturelle Aspekt spielt eine Rolle: In einer Gastfamilie können deutsche Schüler viele interessante Dinge über den Alltag in dem Land lernen. Um eine tolle Zeit zu erleben, ist es ratsam, sich so gut wie möglich der Gastfamilie anzupassen.

Beliebte Austauschländer

Die fünf beliebtesten Austauschländer deutscher Schüler sind die USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Großbritannien. Auch Frankreich, Spanien und Argentinien werden immer beliebter.

Vor- und Nachteile Ein Vorteil ist — klar — das Erlernen der Sprache vor Ort. Glück haben die, die hochentwickelte Schulen mit vielen Freizeitmöglichkeiten besuchen dürfen. Informiert sich ein angehender Austauschschüler nicht ausreichend über „sein Land“, besteht die Gefahr, dass es ihm dort plötzlich doch nicht gefällt. Zur Heimkehr ist jeder berechtigt, niemand kann den Gastschüler gegen seinen Willen im Ausland festhalten. Die finanziellen Konsequenzen sind allerdings katastrophal: Fast das ganze Geld ist weg.

Kosten Ein Schüleraustausch kostet je nach Anbieter und Austauschland zwischen 6000 und 24 000 Euro. Ein Schüleraustausch wird meistens über die Schule organisiert. Vielleicht hat Eure Schule eine Partnerschule, mit der es schon in der Vergangenheit Austauschprogramme gegeben hat. Die Alternative wäre, sich selbst einen Anbieter zu suchen und einen Austausch zu beantragen. Informieren könnte Ihr euch unter anderem auf Schüleraustauschmessen.

Erfahrungen Ich habe einen Bekannten gefragt, der vor kurzem einen Schüleraustausch in die Ukraine absolvierte. Er erzählte mir, dass er von seiner Gastfamilie freundlich empfangen worden ist. Außerdem bekam er reichlich Gastgeschenke wie Schokolade und kleine Souvenirs. Um die Hauptstadt Kiew etwas besser kennenzulernen, stand ein Stadtrundgang auf dem Programm. Insgesamt fand er den Austausch sehr spannend und bezeichnete ihn als schöne Lebenserfahrung.

Fazit Informiert euch gut über euer Land, das ihr bereisen wollt. Jede Menge Austauschprogramme vergleichen könnt Ihr im Internet unter www.schueleraustausch.net. Weitere wichtige Informationen für euer Vorhaben findet Ihr auch unter www.schueleraustausch-portal.de.



Mark Wegner

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