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Grevesmühlen Mordprozess wird rekonstruiert
Mecklenburg Grevesmühlen Mordprozess wird rekonstruiert
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00:00 07.05.2016

Er soll den dreijährigen Ewald Nogens in Palingen ermordet haben, wurde dafür in Neustrelitz enthauptet, war aber nicht der Täter: Der Fall des Josef Jakubowski ist einer der bekanntesten Justizskandale in der deutschen Geschichte. Ihm widmet sich eine Veranstaltung mit Vortrag und Film am Donnerstag, 26. Mai, in Neustrelitz. Dorthin organisiert der Heimatbund für das Fürstentum Ratzeburg eine Fahrt ab Schönberg. Er bittet Interessenten, sich bis zum 18. Mai anzumelden.

Todesopfer eines Fehlurteils: Josef Jakubowski

In Neustrelitz stehen am 26. Mai ab 18 Uhr bei einer Rekonstruktion des Mordprozesses von 1925 zwei Fragen im Mittelpunkt: „Josef Jakubowski — ein Einzelschicksal?“ und „Justizirrtum oder Justizskandal?“ Dazu hält die Berliner Fachanwältin für Strafrecht Annette Linkhorst einen Vortrag. Zudem wird der Film „Der Fall Jakubowski“ gezeigt. Der Deutsche Fernsehfunk zeigte den politischen Krimi erstmals am 29. Dezember 1959 in der Serie „Fernsehpitaval“. 1962 folgte zum selben Thema der Defa-Spielfilm „Mord ohne Sühne“ nach Theo Harychs Roman „Im Namen des Volkes“.

Der Schönberger Rechtsanwalt Carl Koch vertrat Josef Jakubowski. Rudolf Hartmann, nach dem in Schönberg eine Straße benannt ist, prangerte das Fehlurteil im Landtag an.

jl

Anmeldung in der Buchhandlung Hempel am Markt in Schönberg, ☎ 038828/21543

OZ

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