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Nach Überschwemmung: Camper sehen Erdbeerhof in der Plicht

Hohenkirchen Nach Überschwemmung: Camper sehen Erdbeerhof in der Plicht

Das Unwetter, das am 31. Mai über Hohenkirchen (Nordwestmecklenburg) hinwegzog, hatte den Campingplatz „Liebeslaube“ zu großen Teilen geflutet und mit Schlamm überzogen. Betroffen war vor allem der Bereich der Dauercamper - die nun Maßnahmen fordern.

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Nach dem Unwetter Ende Mai stand der Campingplatz unter Wasser. Die Camper fordern Maßnahmen.

Quelle: Philipp Müller

Hohenkirchen. Nach den heftigen Unwettern Ende Mai war der Campingplatz „Liebeslaube“ in Hohenkirchen (Nordwestmecklenburg) regelrecht abgesoffen. Das Wasser stand kniehoch. Auch nach den starken Regenfällen Ende vergangener Woche drohte der Platz wieder Land unter zu sein. Zum Verhängnis - so die Meinung vieler Dauercamper - wird dem Platz seine Lage. Er befindet sich in einer Senke und ist zum Teil von der Ostsee, zum Teil von abschüssigen Nutzflächen umgeben. Wenn Starkregen einsetzt, strömt das Wasser zunehmend die Hänge hinunter. Der Erdbeerhof Glantz, der auf einem benachbarten Hang seine Früchte anbaut, hat ihrer Meinung nach, mit der Anordnung seiner Pflanzungen – horizontal zum Hang – verschärfend dazu beitragen, dass das Wasser samt Erde ungehindert vom Feld hinunterschießt.

DCX-Bild

Das Unwetter, das am 31. Mai über Hohenkirchen (Nordwestmecklenburg) hinwegzog, hatte den Campingplatz „Liebeslaube“ zu großen Teilen geflutet und mit Schlamm überzogen. Betroffen war vor allem der Bereich der Dauercamper - die nun Maßnahmen fordern.

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Jan van Leeuwen, Bürgermeister der Gemeinde und gleichzeitig Geschäftsführer des Erdbeerhofs Glantz, ist er der Meinung, dass die Überschwemmung der „Liebeslaube“ auch ohne Erdbeeranpflanzungen geschehen wäre. Der Boden, der als Schlamm über die Straße zum Campingplatz floss, stamme von einem frisch bearbeiteten Acker neben den bereits wachsenden Erdbeeren, führt er aus. Dort sei im Winter extra eine Zwischenfrucht angebaut worden, um den Boden zu halten. Vor dem Unwetter war das Bodenstück bearbeitet worden. „Ein Problem ist aber auch, dass der Campingplatz keine ordentliche Entwässerung besitzt“, erklärt er weiter und fügt an: „Den Betreiber dort trifft aber keine Schuld. Das ist schon bei der Anlage des Campingplatzes falsch gelaufen. Damals befand sich an der Stelle, die jetzt am schlimmsten betroffen ist, übrigens ein Löschwasserteich.“

Untersucht wird der Fall inzwischen auch von der LMS Agrarberatung. Sie wurde 1991 durch das Land Mecklenburg-Vorpommern gegründet - vor allen Dingen, um landwirtschaftlichen Unternehmen eine Beratung anzubieten. Die LMS nimmt aber auch hoheitliche Aufgaben wahr. So wurde sie vom Land beauftragt, Fälle von Bodenerosion zu untersuchen und ein Ereigniskataster dazu zu führen.

OZ

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