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Grevesmühlen Naschende Tiere, spielende Kinder, küssende Paare
Mecklenburg Grevesmühlen Naschende Tiere, spielende Kinder, küssende Paare
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00:00 16.09.2017
Haben es sich nicht leicht gemacht, unter den 263 eingesandten tollen Fotos die besten zu bestimmen: Die Jurymitglieder Holger Glaner (l.) und Klaus-Jürgen Ramisch. Quelle: Foto: Franke

Die Sieger des Kreisfotowettbewerbs des Fotoclubs’82 Grevesmühlen und des Landkreises Nordwestmecklenburg stehen fest – werden aber noch nicht verraten.

Die Teilnehmer müssen sich noch bis zum 3. Oktober gedulden. Um 11 Uhr werden die Preisträger im feierlichen Rahmen im Kreistagssaal der Malzfabrik bekannt gegeben.

Unter dem Motto „Wo die Seele lächelt. . . – typisch Mecklenburg“ gibt es auch in diesem Jahr wieder kreative Ideen zu sehen: Wahrzeichen des Landkreises wie die Seebrücken in Boltenhagen und Wendorf, Schloss Bothmer oder die Klützer Mühle, naschende Tiere, spielende Kinder, küssende Paare – um nur einige Motive zu nennen –, und alles perfekt in Szene gesetzt. Die Jury – bestehend aus Klaus-Jürgen Ramisch, Sachgebietsleiter Kultur in der Kreisverwaltung, einer Redakteurin der OSTSEE-ZEITUNG und Holger Glaner von der Schweriner Volkszeitung – hat es sich gestern Vormittag nicht leicht gemacht, aus der Vielzahl der eingereichten Fotos die besten auszuwählen. 263 Einsendungen galt es unter die Lupe zu nehmen – eingeteilt in fünf Kategorien: Menschen (30 Fotos), Architektur und Landschaft (105 ), Flora und Fauna (80), Kreativ (24) und Dorfarchitektur (24).

Pro Kategorie wurden drei Sieger bestimmt, zusätzlich Werke von Hobbyfotografen, die Sonderpreise der Landrätin Kerstin Weiss, der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, der Stadt Grevesmühlen, der Stadt Wismar und des Heimatvereins Grevesmühlen erhalten. Zudem wird am 3. Oktober das beste Kinder- und Jugendfoto prämiert. Die Entscheidung darüber behält sich der Fotoclub’82 vor.

74 Teilnehmer konnte Udo Meier vom Fotoclub’82 zählen, acht davon sind unter 18 Jahre alt. Da er selbst kreative Werke eingereicht hatte, durfte er nicht in der Jury vertreten sein. Dennoch schätzt er ein: „Es sind viele tolle Fotos dabei.“ Das kann Klaus-Jürgen Ramisch bestätigen. „Es ist wieder spannend und sehr schwer, Sieger zu bestimmen.“ Seit mehreren Jahren ist er Mitglied in der Jury.

„Manchmal erkenne ich gewisse Handschriften wieder“, nimmt er Bezug auf „Wiederholungstäter“. In seiner Zeit als Jurymitglied hatte es ihm ein Foto ganz besonders angetan und ist ihm in eindrucksvoller Erinnerung geblieben. „Es war das Bild einer Geburt aus dem Kreißsaal, auf dem viele, viele Hände zu sehen waren“, erläutert er. „Ich war zunächst unsicher, ob wir das ausstellen können und habe mir noch einmal die Bestätigung vom Fotografen geholt.“ Am Ende war der sogar Preisträger.

Ausgestellt werden sollen auch in diesem Jahr wieder 80 der 263 eingereichten Fotos im Kreistagssaal der Malzfabrik – wahrscheinlich bis Januar. „Es ist mittlerweile eine feste Ausstellung im Jahreskalender der Kreisverwaltung“, sagt Klaus-Jürgen Ramisch. Zum Kreisfotowettbewerb wurde zum 32. Mal aufgerufen. Die Anzahl der eingereichten Fotos bewegt sich seit 2008 immer um die 260.

Ausnahme ist das Jahr 2012: Hier waren es 427.

Jana Franke

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