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Grevesmühlen Neue Küstenabbrüche an der Ostseeküste
Mecklenburg Grevesmühlen Neue Küstenabbrüche an der Ostseeküste
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14:18 25.02.2017
Zwischen Redewisch und Steinbeck haben Spaziergänger einen Abbruch der Steilküste entdeckt. Quelle: Ursula Meisenburg
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Redewisch/Ahrenshoop

Vorsicht beim Spaziergang an der Ostsee: An mindestens zwei Stellen sind Teile der Steilküste abgerutscht.

Ein Ehepaar aus NRW berichtet von einer neuen Rutschung beim nordwestmecklenburgischen Redewisch. Boltenhagens Bürgermeister warnt vor den Gefahren. Zwischen Ahrenshoop und Wustrow ist unterdessen ein Teil einer ehemaligen Radarstation abgestürzt.

Spaziergänger meldeten zwischen dem Boltenhagener Ortsteil Redewisch und dem zu Klütz gehörenden Steinbeck (Nordwestmecklenburg) einen Vorfall. Ein Ehepaar aus der Nähe von Köln, das derzeit im Ostseebad Urlaub macht, hat die vermutlich frische Abbruchstelle auf Bildern festgehalten und der OZ gemeldet.

Die Behörden wissen um die Abbrüche an den Kliffs im Klützer Winkel, zum konkreten Fall haben sie aber keine genaueren Informationen. Sperr- oder Sicherungsmaßnahmen soll es nicht geben.

Boltenhagens Bürgermeister Christian Schmiedeberg appelliert derweil an die Spaziergänger, auf die Warnschilder zu achten und sich von den Hängen fernzuhalten.

Auch zwischen Wustrow und Ahrenshoop (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist ein Abspannelement der einstigen Radarstation auf dem Hochufer abgestürzt. Ein weiteres Element thront direkt an der Kliffkante.

Das Land sieht zwischen Wustrow und Ahrenshoop derzeit keinen Handlungsbedarf, weil keine Bebauung gefährdet werde, hatte Umweltminister Till Backhaus (SPD) in der Vergangenheit verlauten lassen. Weil aber bei Einheimischen die Furcht vor weiterem Landverlust wächst, wurde eine Initiative gegründet. Ihr Ziel ist es, den Küstenschutz privat zu finanzieren, um fortschreitende Abbrüche des Steilufers möglichst zu verhindern.

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