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Grevesmühlen Neuer Grevesmühlener Seniorentreff feierte Premiere
Mecklenburg Grevesmühlen Neuer Grevesmühlener Seniorentreff feierte Premiere
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00:18 20.02.2015
Ilse Klein (l.) und Karl-Ludwig Gädert (2.v.r.) sorgten dafür, dass sich die anwesenden Damen im neuen Seniorentreff wohlfühlten. Quelle: Annett Meinke

Darauf schienen die Seniorinnen, die sich gestern zum ersten Mal im neuen Seniorentreff trafen, schon eine Weile gewartet zu haben. „Das gleich so viele kommen“, so Karl-Ludwig Gädert vom Seniorenbeirat Grevesmühlen, Mitinitiator dieser Veranstaltung, „hätte ich nicht gedacht.“ 20 Damen hatten den Weg ins Vereinshaus gefunden. Dass Friseurmeister Gädert dauerhaft zum „Hahn im Korb“ werden könnte, befürchtete er indessen nicht. „Der Heimatverein hat signalisiert, auch Interesse daran zu haben, an diesen Nachmittagen, die ab März zweimal pro Monat jeweils an einem Donnerstag ab 14 Uhr stattfinden werden, teilzunehmen.“ Dass das gestern noch nicht klappte, hatte damit zu tun, dass das Treffen des Heimatvereins zur selben Zeit stattfand.

Doch auch die anwesenden Seniorinnen störte die Abwesenheit der Herren zunächst nicht sonderlich. Die meisten von ihnen waren gespannt. Christa Kumm (82), Ursula Rudloff (75) und Brunhilde Radtke (74) wollten sich erst einmal alles genau anschauen, um dann zu entscheiden, ob sie in Zukunft öfter dabei sein werden. Elli Duschus (75) dagegen wusste schon genau, dass sie mit ihren Bekannten Elisabeth Wolter (76) und Ilse Möller (79) regelmäßig zum Spielen bei Kaffee und Kuchen vorbeischauen wird. „Das ist eine gute Gelegenheit, um sich zu treffen. Zweimal im Monat, das kann ich schon einplanen“, fand Elli Duschus.

Mit Begeisterung wurde die Begrüßung durch Karl-Ludwig Gädert aufgenommen, der sich bei dem anwesenden Bürgermeister Jürgen Ditz für die Unterstützung durch die Stadt bedankte, die den Raum zur Verfügung stellt und zur Premiere gestern auch noch Kaffee, Filtertüten, einen Wasserkocher und Kuchen sponserte. Die Kaffeemaschine kam von der Fahrschule Krohn und die Stadtwerke stellten Kaffeetassen zur Verfügung.

Freudig wurde von den Seniorinnen auch Ilse Klein begrüßt, die von Karl-Ludwig Gädert als „freundliche Unterstützung im Service“ vorgestellt wurde. Ilse Klein sorgte dafür, dass jede der anwesenden Damen ihr Stück Kuchen und ihre Tasse Kaffee zur Stärkung bekam, bevor es mit dem Spielen losgehen sollte. Dafür konnten Spielesets für Rommé, Mau-Mau, Halma oder Mensch-ärger-dich-nicht ausgeliehen werden, die unter anderem von Claus Adamoschek zur Verfügung gestellt wurden. Einige der Seniorinnen hatten auch ihre eigenen Spiele mitgebracht, wie das bei vielen Senioren beliebte „Rummikub“ — ein Spiel mit Spielsteinen, das ähnlich wie Rommé funktioniert.

Doch bevor es an diesem Nachmittag tatsächlich spielerisch werden konnte, musste Bürgermeister Jürgen Ditz noch eine kurze Ansprache halten. Das wurde von den anwesenden Damen lautstark eingefordert.

Und auch wenn der Bürgermeister eigentlich keine Rede geplant hatte, fielen ihm ein paar Worte an die Seniorinnen nicht schwer: „Die Stadt freut sich über die Eigeninitiative des Seniorenbeirates.

Deshalb haben wir uns sofort bereit erklärt, Mittel aus unserem Budget für Seniorenarbeit bereitzustellen, um ihnen diesen Raum zur Verfügung zu stellen.“ Der Bürgermeister schloss mit dem Wunsch, alle Anwesenden mögen so munter und gesund bleiben, wie an diesem Tag. Und dann war endlich Zeit für Halma, Rommé und Co.

Im kommenden Monat wird der Seniorentreff am 5. und 19. März seine Türen öffnen, im April am 9. und 23., für Mai sind der 7. und 21. reserviert. Ankündigungen dieser und auch weiterer Termine in diesem Jahr werden auch in der OZ zu finden sein.



Annett Meinke

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