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Grevesmühlen Nilgans-Familie schwimmt auf Dorfteich in Jeese
Mecklenburg Grevesmühlen Nilgans-Familie schwimmt auf Dorfteich in Jeese
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00:05 09.06.2017
Gans und Ganter ziehen auf dem Dorfteich in Jeese inzwischen neun Gössel auf. Quelle: Foto: Karl-Ernst Schmidt

Tierischer Zuwachs in Nordwestmecklenburg: Nach den Nandus, die inzwischen in der Region leben, gibt es nun Nilgänse. Die haben sich auf dem Dorfteich in Jeese häuslich eingerichtet.

Gans und Ganter ziehen laut Michael Restorff inzwischen neun Gössel auf. Dem Revierförster waren die Tiere dort aufgefallen. Der dunkle Augenfleck gilt als markantes Erkennungszeichen des eigentlich aus den Sumpf- und Flussgebieten Ostafrikas stammenden Federviehs. Michael Restorff: „Typisch für die Nilgänse ist, dass sie keine anderen Wasservögel auf dem Gewässer dulden, wo sie zu Hause sind.

Keine Stockente, kein Blesshuhn . . .“

Die Nilgänse würden zur Gattung der Halbgänse gehören und seien Neozoen, was aus dem Altgriechischen übersetzt soviel wie neue Lebewesen bedeutet. In unseren Breitengraden wurden sie bisher von Rassegeflügelzüchtern gehalten. Restorff, der die Gänse in der Region zum ersten Mal gesichtet hat, hält es für möglich, dass die Tiere ausgebüxt sind und nun in freier Natur leben. Dem Revierförster drängt sich ein Vergleich zu den Nandus auf. Die inzwischen in Nordwestmecklenburg frei lebende Population des südamerikanischen Laufvogels hat ihren Ursprung bei Tieren, die aus einem Zuchtgehege in der Nähe von Lübeck ausgebrochen waren und in der Natur bestens zurecht kommen.

coro

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