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Grevesmühlen OZ-Firmenfrühstück bei Malermeister Heyko Sievers
Mecklenburg Grevesmühlen OZ-Firmenfrühstück bei Malermeister Heyko Sievers
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04:43 30.08.2013
Die Firma Sievers mit Meister Heyko Sievers (Vierter v. r.), die OZ-Mitarbeiterinnen Elke Rick (l.), Nicole Gädtke (3. v. l.) und Bäckermeister Christian Lüth (2. v. l.). Quelle: Michael Prochnow
Grevesmühlen

Die DDR existierte noch, als Heyko Sievers den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. Am 1. April 1990 gründete der Grevesmühlener seine Malerfirma. Heute, 23 Jahre danach, blickt der 54-Jährige auf eine erfolgreiche Geschichte zurück und optimistisch in die Zukunft. „Wir können uns nicht beklagen, die Geschäfte laufen so gut, dass wir nicht einmal alle Aufträge annehmen können“, sagt Heyko Sievers. Und ein weiteres Problem, mit dem sich viele Handwerksbetriebe herumplagen, hat der Malermeister auch nicht. Die Nachfolge ist geregelt, Sohn Martin (28) hat bereits seinen Meisterbrief in der Tasche und will das Unternehmen weiterführen. „Nur über den Zeitpunkt sind wir uns noch nicht ganz einig“, sagt Heyko Sievers und lacht. „Denn ich will noch eine Weile weitermachen.“

Gestern nutzte der Unternehmer das Angebot der OSTSEE-ZEITUNG, um sich mit dem Firmenfrühstück bei seinen Mitarbeitern zu bedanken, „für die gute Arbeit, die sie alle leisten.“ Bäckermeister Christian Lüth hatte jede Menge leckere Brötchen, frischen Kaffee und einige seiner Spezialitäten aufgetischt in der zum Frühstücksraum umgestalteten Werkstatt der Firma am Grevesmühlener Wasserturm.

Weit mussten die Gesellen gestern nicht laufen zum OZ-Firmenfrühstück. Sie sanieren derzeit die mit einer Grafik gestalteten Fassade eines Wobag-Hauses zwischen dem Wasserturm und der dortigen Schule. „Und keine Sorge, das Bild kommt auch wieder auf die Fassade“, erklärt Heyko Sievers. „Das macht allerdings ein Graffiti-Künstler.“

Die Arbeit, so erzählt der 54-Jährige, hat sich in den vergangenen Jahren verändert. „Fußböden, Fassadendämmung und wenn es erforderlich ist, dann machen wir auch den Trockenbau.“ Ein Jahr lang hat die Grevesmühlener Firma beispielsweise ein altes Gutshaus in der Nähe von Bad Kleinen saniert. Eine halbe Million Euro haben allein die Malerarbeiten dort gekostet. Eine knifflige Aufgabe, die Heyko Sievers und seine fünf Gesellen, plus Sohn Martin und mittlerweile einem Lehrling, perfekt gelöst haben. Denn, dass die Kunden zufrieden sind, das hat der 54-Jährige schriftlich, per Zertifikat wurde das Unternehmen ausgezeichnet, abgestimmt haben darüber übrigens die Kunden, die nach den Aufträgen befragt wurden. Froh ist Heyko Sievers auch darüber, dass die Firma nach vielen Jahren erstmals wieder einen Lehrling einstellen konnte. Der ist seit einem Monat dabei, macht einen guten Eindruck „und jetzt erst einmal Muskelaufbau auf der Baustelle“.

Und so funktioniert‘s
Wer beim OZ-Firmenfrühstück mitmachen möchte, der schickt eine Mail an lokalredaktion.grevesmuehlen@pressehaus-gre.de mit Namen und Anschrift.

Michael Prochnow

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