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Grevesmühlen OZ-Leser machen sich Gedanken
Mecklenburg Grevesmühlen OZ-Leser machen sich Gedanken
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00:00 13.03.2013
Grevesmühlen

Die OSTSEE-ZEITUNG hatte ihre Leser vor wenigen Tagen nach ihrer Meinung gefragt. Was braucht die Stadt Grevesmühlen, um wieder attraktiver für ihre Bürger und Gäste zu werden? Eine Vielzahl von Vorschlägen erreichte daraufhin die OZ-Lokalredaktion in Grevesmühlen.

Gleich mehrere E-Mails schrieb Stadtvertreterin Christiane Münter (CDU). „Es sind die kleinen Dinge, die das Leben liebenswert machen“, schreibt sie. Kletterrosen an den Häusern, ein Schaukasten mit der aktuellen OZ-Ausgabe am Pressehaus, kleine Hingucker an verschiedenen Ecken der Stadt, wie zum Beispiel Wasserspiele, das sind einige der Ideen, die Christiane Münter anbringt. Grevesmühlen brauche keine Großprojekte. „Es reicht doch, wenn sich die Stadt von einem hässlichen Entlein in einen schönen Schwan verwandelt.“Auch die Holzbuden fürs Stadtfest könnten ansprechender gestaltet, etwa in Schwedenrot gestrichen werden. Eine mobile Glühweinbude ist ein weiterer Vorschlag. Wichtig sei auch, trotz des teilweisen Wegzugs der Kreisverwaltung nach Wismar, die Malzfabrik als „besonderes Industriedenkmal und einzigartiges Verwaltungsgebäude durch besondere Touristenführungen hervorzuheben“. Und: „Viel wäre schon gewonnen, wenn die Leute hier einfach mal lächeln würden.“

Der Grevesmühlener Friedrich Klentzien sieht die Hauptaufgabe darin, die Stadt für ihre Einwohner lebenswerter zu gestalten. Die Bausubstanz und die Gebäude seien instand zu setzen.

„Mit einer schönen Stadt und dem herrlichen Umfeld wird Grevesmühlen anziehender für Neubürger“, schreibt Friedrich Klentzien. Die Einrichtung einer Fußgängerzone würde Anreize zur Ansiedlung kleinerer Geschäfte bieten. Eine neues Verkehrskonzept, das den Autoverkehr aus der Innenstadt heraus hält, sei wünschenswert. Abgas- und Lärmbelastung würden dadurch reduziert.

Rosemarie Franke, Anwohnerin der Wismarschen Straße, sieht eine Gefahr im geplanten Wegzug des Markant-Marktes. „Ein Einkaufsmarkt an dieser Stelle belebt die Innenstadt. Gerade ältere nutzen diesen Ort zum Einkaufen, Treffen und Klönen.“ Es müsse an gleicher Stelle ein ähnliches Projekt mit Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Lese-Café oder ähnlichem geschaffen werden. Eine Kegelbahn, beispielsweise im ehemaligen Kino, könne sie sich vorstellen.

ron

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