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Ordnungsamt kontrolliert Hundehalter am Strand

Groß Schwansee/Wohlenberg Ordnungsamt kontrolliert Hundehalter am Strand

Beamte waren in Groß Schwansee und an der Wohlenberger Wiek unterwegs / Es blieb bei mündlichen Ermahnungen

Groß Schwansee/Wohlenberg. Thomas Zellner hat noch keine zehn Meter am Strand bei Groß Schwansee zurückgelegt. Da wird er auf die ersten Hunde samt Halterin aufmerksam.

 

OZ-Bild

Thomas Zellner weist Julia Pott freundlich darauf hin, dass sie an diesem Strandabschnitt bei Groß Schwansee nicht mit ihren Hunden spazieren gehen darf.

Quelle: Foto: Heid

Die zwei Französischen Bulldoggen und die junge Dame sind nicht im ausgeschilderten Bereich für Hunde unterwegs. „Dieses Fehlverhalten gibt es täglich mehrfach. Dabei ist der Hundestrand deutlich ausgeschildert“, sagt Zellner. Doch weil sich viele Besitzer der Vierbeiner an derartige Vorgaben nicht halten, haben der stellvertretende Fachbereichsleiter Bürgeramt im Amt Klützer Winkel, seine Kollegin Edeltraut Enselait und der Polizeibeamte Peter Reda am Sonnabend Kontrollen an den Stränden in Groß Schwansee und an der Wohlenberger Wiek durchgeführt. Es waren die ersten in diesem Jahr – weitere werden folgen. Dabei wurden einige Hundehalter ertappt, es blieb allerdings bei mündlichen Ermahnungen.

Einen freundlichen, aber bestimmten Hinweis haben die Kontrolleure auch Julia Pott ausgesprochen. Die 38-Jährige aus Münster hatte sich bei Groß Schwansee mit ihren beiden Hunden außerhalb des erlaubten Gebiets bewegt. „2000 Meter in diese Richtung befindet sich der Hundestrand. Dort können Sie ihre Tiere auch frei laufen lassen“, erklärt Zellner der Urlauberin. Er zeigt ihr die entsprechende Satzung der Gemeinde Kalkhorst, nach der vom 1. Mai bis zum 15. September Hunde in Badestrandbereichen verboten sind. Julia Pott zeigt sich einsichtig. „Ich hatte angenommen, die Hunde müssen hier nur angeleint sein“, rechtfertigt sie sich. Dann dreht sie um, dankt den Beamten, die es bei einer Ermahnung belassen. „Ich kann die Kontrollen absolut nachvollziehen“, meint die Frau abschließend.

„Erst kommt der Zeigefinger. Dann kommt es auf das Verhalten des Hundehalters an“, erzählt Zellner. Die Kontrolleure brauchen das gewisse Fingerspitzengefühl und haben einen Ermessensspielraum. Im schlimmsten Falle drohen Hundehaltern bei Missachtung von Ausschilderungen Geldbußen von bis zu 1000 Euro. „Es gibt auch Choleriker, die das Fehlverhalten nicht einsehen wollen“, weiß Zellner. Das sei aber die Ausnahme.

Dennoch ist bei derartigen Kontrollen an den neun Hundestränden im Klützer Winkel auch Peter Reda mit dabei. Der Kontaktbereichsbeamte des Hauptreviers Grevesmühlen leistet Amtsunterstützung. Er hilft bei Identitätsfeststellungen, ist aber auch für die Sicherheit der Ordnungsbeamten da. „Es wird mitunter gemurrt und gemault, doch letztlich sehen die meisten ihren Fehler ein“, so Reda.

heid

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